Welt im Wandel

Ehrlich gesagt, ich habe eine Weile hineingespürt und abge-wogen, ob ich überhaupt etwas zur Corona-Thematik schreiben will. Ganz zu Beginn der medialen Berichterstattung bekam ich ein klares "Nein" von meinem Herz. Ich hatte einfach das Bedürfnis, erst einmal für mich selbst herauszufinden, was es für mich bedeutet und was es mit mir und meiner Welt macht. Genau dazu möchte ich dich an dieser Stelle einladen.

Bevor du weiterliest, nimm dir einen Moment Zeit, um heraus-zufinden, was DU wahrnimmst, was es mit DIR macht und was sich gerade jetzt in DEINER Welt verändert. Wenn ich "deine Welt" schreibe, meine ich deine unmittelbare Umgebung, in der du lebst, die du mit deinen eigenen Augen siehst und mit deinen Sinnen wahrnehmen kannst. Die Welt, in der du mit deinem physischen Körper anwesend bist, und nicht die Dinge, die dir über das Fernsehen, Internet und andere Medien präsentiert werden.

Wie schaut es momentan in deiner Welt aus?

Nach einiger Zeit der persönlichen Orientierung kam vor ein paar Tagen der Impuls, meine Wahrnehmung der Situation mit dir zu teilen, und so schreibe ich diesen Beitrag am

21. März zu Frühlingsbeginn.

Seit einer Woche haben wir in Österreich eine beschränkte Aus-gangssperre. Viele Geschäfte und Lokale sind geschlossen, die Grenzen zu den Nachbarländern für den privaten Personenver-kehr gesperrt und öffentliche Veranstaltungen wurden abge-sagt. Das sind die Tatsachen.

Was bedeutet das für mich?

Einige Annehmlichkeiten, wie ein Frisörbesuch, eine Massage oder ein Besuch im Hallenbad sind zur Zeit nicht möglich.
Sonst verändert sich an meinem (Er-)Leben nicht viel. Ich ver-bringe, wie sonst auch, viel Zeit in der Natur und pflege meine Kontakte jetzt vermehrt über Internet und Telefon. Das Früh-lingserwachen erlebe ich dieses Jahr besonders intensiv, weil ich meistens ganz all-ein draußen unterwegs bin, und es ist wun-derschön (die Fotos von heute sind auf diesen Wanderungen entstanden). Auch das ist ein Teil meiner Realität und meines täglichen Erlebens.
Was ist bei dir jetzt ganz konkret anders?

Sind deine Kinder zu Hause und ist das anstrengend?

Oder kannst du deine Familie nicht besuchen?

Welche deiner Bedürfnisse kannst du dir zur Zeit nicht erfüllen und was macht das mit dir?

Welche Ängste oder andere Emotionen zeigen sich in diesem Zusammenhang?

Wenn du dir diese und ähnliche persönliche Fragen stellst und bereit bist, dich mit den Antworten zu beschäftigen, auch wenn diese unbequem sind oder unangenehme Gefühle in dir hochbringen, dann weißt du, was das Corona-Virus für dich bedeutet und welche "Botschaft" es für dich persönlich hat.

 

Seit Jahren sagen viele Menschen (auch sehr viele spirituell orientierte Menschen), dass sich etwas verändern muss in dieser Welt, dass die Wirtschaft, das Schulsystem, die Gesundheits-politik "krankt" und einer Erneuerung bedarf.

Vielleicht bist auch du mit einigen Dingen in deiner Welt nicht (mehr) ganz einverstanden und hast dir, heimlich oder offen ausgesprochen, eine Veränderung gewünscht. Dann schau doch einmal aus dieser Perspektive auf die momentane Situation. Schau, welche "Macht zur Veränderung" so ein kleiner Virus in sich trägt. Er ist winzig, nur unter dem Mikroskop erkennbar, und doch verändert er die ganze Welt.

Was wäre, wenn er ein Hinweis darauf ist, welche Macht jeder "kleine Mensch" hat, seine Welt zu verändern?

Was wäre, wenn wir unser Bewusstsein auf Liebe, Frieden und Gesundheit ausrichten und solange daran festhalten, bis es sich im Außen zeigt?

Wenn wir uns wieder unsere Krone (corona) aufsetzen und uns unserer Macht und Verantwortung für uns selbst und Mutter Erde, die wir abgegeben haben, bewusst werden und diese zu uns zurückholen?
Was könnte aus den Trümmern der alten Welt dann entstehen? Welche einmaligen Chancen und Möglichkeiten bieten sich uns jetzt?

Und ja, es gibt natürlich auch die menschliche Ebene mit Krankheit, Leid und Tod. Es gibt immer beide Seiten. Veränderung kommt nicht immer nur sanft und in kleinen Häppchen, die wir gut verdauen können. Der Wandel ist allgegenwärtig, nur in manchen Zeiten chaotischer als in anderen. Jedes Jahr sterben Menschen in der Grippezeit. Das ist bedauerlich, und wenn du selbst krank bist oder ein Angehöri-ger von dir betroffen ist, fühle ich mit dir.

Vor einigen Tagen hat ein lieber Bekannter von mir seinen phy-sischen Körper verlassen (er ist NICHT am Corona-Virus gestor-ben), und immer, wenn ein wertvoller Mensch, ein einzigartiger Ausdruck des einen Bewusstseins, die Erde verlässt, hinterlässt er eine Leere, die betrauert werden will.

In der ganzen Geschichte der Menschheit war niemals ein Mensch hier, der genauso war wie du, der denkt wie du, der deine Fähigkeiten und Eigenschaften hat, und es wird auch niemals einer hier sein. So ist das bei jedem Menschen, und dieser einmalige, individuelle Ausdruck des Lebens berührt uns für eine Weile. Verschwindet er aus unserer Wahrnehmung, fühlen wir diese Leere und trauern. Das ist nur menschlich. Der Körper ist aber nur die Form, die vergeht, die Liebe und das Bewusstsein bleiben.


Verbinde dich mindestens einmal täglich mit dem Teil von dir, der von äußeren Ereignissen niemals angetastet oder gar zerstört werden kann. Wenn du Angst hast, kannst du das auch gerne öfters tun. Gerade jetzt ist es wichtig bei dir zu bleiben, um kluge Entscheidungen treffen zu können.

Ich sehe aber auch ganz andere Auswirkungen dieser "Krise": Die Natur erholt sich jeden Tag mehr, fast keine Flugzeuge sind zu sehen - ein strahlend blauer Himmel, kaum Autos fahren auf den Straßen - dafür gibt es eine frische, gesunde Luft, ich sehe Eltern, die wieder gemeinsam Zeit für ihre Kinder haben - beim Spazierengehen Spiele spielen, Zeit um Beziehungen und Freundschaften zu pflegen, ich sehe Menschen, die endlich Zeit für sich selbst haben - bei denen langjährige Stresssymptome innerhalb von ein paar Tagen verschwinden etc.

Wenn sämtliche Ablenkungen (Kinos, Shopping-Center, Sport-veranstaltungen, Ausflugsziele & Co.) geschlossen sind, werden wir sehr stark auf uns selbst zurückgeworfen. Ich wähle dieses Wort sehr bewusst, weil es sich für einige Menschen, die sehr im System verhaftet waren, anfühlen muss, wie wenn sie aus einem Traum erwachen und sich erst einmal neu orientieren müssen. Diese Zeit haben sie jetzt.

Wir alle dürfen jetzt prüfen, was in unserem Leben stimmig ist und was nicht. Was für uns wirklich erfüllend ist und was nur unserer Ablenkung gedient hat. Welche Werte für uns wirklich zählen, ob wir ihnen auch in dieser Zeit treu bleiben und so auch für andere ein Vorbild, eine Orientierungshilfe, sein können.
Vielleicht verlieren wir vorübergehend etwas (z. B. den Arbeits-platz), dennoch bin ich überzeugt, dass das Leben nach dieser Erfahrung weitergehen wird und das, was stimmig für uns ist, zu uns zurückkehren wird oder durch etwas noch besser Passendes ersetzt wird.

Sind wir bereit, dem Leben (uns selbst) zu vertrauen?

Können wir durch unser Sein, unsere Grundhaltung, andere Menschen inspirieren und ein Lichtblick für sie sein?

Ich nehme auch eine Spaltung der Menschen in zwei Gruppen wahr: die einen, die wie ein Schwamm sämtliche angstbesetzte mediale Berichte aufsaugen, die Eigenverantwortung abgeben und nach noch mehr staatlicher Kontrolle verlangen, und die anderen, die die Situation verharmlosen, sie auf die zu leichte
Schulter nehmen und sämtliche Maßnahmen zur Reduzierung der Ausbreitung missachten (z. B. das Versammlungsverbot). Wo liegt die Wahrheit?

Für mich irgendwo in der Mitte.

Als freiheitsliebende Wassermann-Frau beobachte ich die Reise-einschränkungen und auch die beschränkte Ausgangssperre sehr kritisch. Dass solche Maßnahmen in einer Demokratie ein-fach so verhängt werden können, fühlt sich für mich schon etwas seltsam an und berührt einen Punkt bei mir, den ich mir
auch noch anschauen darf. Wahrscheinlich werden da auch alte Ängste aus anderen Zeiten angetriggert, wo Menschenrechte verletzt und Willkür von der Obrigkeit an der Tagsordnung war. Mein Tipp:

Wenn auch bei dir Ängste ohne besonderen, konkreten Anlass in dein Bewusstsein kommen, spüre hin, ob ihr Ursprung vielleicht auch in einer anderen Zeit, einem anderen Leben, zu finden sein könnte. Du kannst sie jetzt fühlen und erlösen!

Die andere Gruppe tendiert eher zu einer unvernüftigen und leichtsinnigen Verhaltensweise, die sämtliche Fakten negiert, oder zu Verschwörungstheorien.
Ich persönlich glaube nicht, dass das Corona-Virus ein ganz harmloses Grippevirus ist, das in ein paar Wochen ganz von selbst wieder verschwindet. Ich glaube auch, dass es sinnvoll ist, gewisse Maßnahmen zur Hygiene, wie Händewaschen, und eine gewisse Einschränkung der persönlichen Kontakte einzuhalten, um eine Übertragung zu vermindern. Für Menschen, die einer sogenannten Risikogruppe angehören, waren das immer schon sinnvolle Maßnahmen in Grippezeiten.

Wenn wir alle unseren gesunden Menschenverstand einsetzen und verantwortungsvoll für uns selbst und unsere Mitmenschen handeln, erübrigen sich staatliche Einschränkungen der persön-lichen Freiheit von selbst.

Und wie für alles im Leben gilt auch hier die Devise:

Auch das geht vorbei! Nichts bleibt ewig bestehen!

Schauen wir mit Vertrauen und Zuversicht in die Zukunft.

Das Leben geht immer weiter!

Am Schluss jetzt noch eine für mich sehr schöne Neuigkeit:
Vor einigen Tagen sind meine beiden Bücher "Seelengenährt - Band 1 & 2" erschienen und ab sofort in Online-Buchhandel erhältlich!
Ich freue mich riesig und finde den Zeitpunkt dafür sehr interessant, weil momentan viele Menschen mehr Zeit zum Lesen haben als sonst ...
Wenn du eine Lektüre suchst, die dich raus aus der Angst und Verunsicherung direkt zurück zu dir selbst und in dein Herz führt, die dir deine wahre Natur offenbart und dir (d)einen Weg zu einem erfüllten und glücklichen Leben zeigt, das nicht von äußeren Umständen abhängig ist, dann könnten meine Bücher für dich interessant sein.
Hier kannst du dich genau über die Inhalte informieren und die Bücher auch gleich bestellen. Ich wünsche dir viel Freude damit!