Stress, Lichtnahrung und eine Entspannungsübung

Wie vorige Woche angekündigt, geht es heute um das Thema Stress. Viele Menschen fühlen sich gestresst, aber was bedeutet das eigentlich genau, was geht dabei im Körper und im Energie-feld eines Menschen vor sich?

So wie ich es wahrnehme, bezeichnet das Wort Stress eine breitere Palette von Empfindungen, die als unangenehm wahrgenommen werden. Da ist ein Gefühl von innerer Unruhe, Enge, manchmal auch Angst oder Unsicherheit, welches dazu führt, dass wir uns (besonders auf der energetischen Ebene) zusammenziehen. Wir komprimieren unsere feinstofflichen Körper und haben das Gefühl, dass nicht genügend Raum (und Zeit) für uns da ist. Damit setzen wir uns selbst unter Druck und erfahren diesen Umstand als belastend.

Grundsätzlich kann der Auslöser für dieses Verhalten sowohl
von außen als auch von innen kommen.

Im Außen kann es ein Mensch sein, der etwas von uns will, was wir momentan nicht tun möchten, oder eine Situation zeigt sich anders als erwartet.

Im Inneren können uns angetriggerte Emotionen oder sorgen-volle Gedanken stressen.

Bevor ich näher auf dieses Zusammenziehen eingehe, das für mich der Hauptgrund für diese unangenehmen Gefühle ist, möchte ich noch ein bisschen allgemeiner auf das Thema Stress schauen.

So wie ich es beobachtet habe, ist Stress sehr individuell, und was bei dem einen Menschen den Stresslevel ansteigen lässt, erzeugt bei einem anderen keine Reaktion.
Wenn wir diesen Umstand näher betrachten, erkennen wir, dass der wahre Auslöser für Stress meistens in unserem eigenen Kopf zu finden ist, nämlich wie unser Verstand eine Situation inter-pretiert, und das richtet sich nach unserer Vergangenheit. Bist du z. B. mit Hunden aufgewachsen und verbindest schöne Erlebnisse mit den Vierbeinern, wirst du auf eine Begegnung mit einem Hund anders reagieren, als wenn du von einem Hund gebissen wurdest. In diesem Fall wird der Stress in deinem Kopf erzeugt und hat meistens wenig mit der aktuellen Situation zu tun. Deine Muster und Programme übernehmen die Führung und sorgen dafür, dass du mit Stresssymptomen auf eine an sich neutrale Situation reagierst. Es bedeutet aber auch, dass jede Situation, die dich in Stress versetzt, eine Chance auf Heilung in sich trägt. Sie weist dich auf unerlöste Emotionen hin, die dein System immer noch belasten.

Stress hat für mich auch viel mit dem Setzen von gesunden Grenzen zu tun. Manchmal verabsäumen wir es eine Bitte oder Aufforderung abzulehnen, um andere Menschen nicht zu ent-täuschen oder aus Angst vor Ablehnung. Das ist ebenfalls eine sehr individuelle Sache, und wenn solche Situationen öfter auftreten, sind wir eingeladen zu überdenken, warum wir nicht in der Lage sind "nein" zu sagen und so unsere innere Balance zu wahren.

Wenn wir ehrlich mit uns selbst sind und versuchen neutral auf stressauslösende Situationen zu schauen, werden wir feststel-len, dass in den meisten Fällen nicht (nur) 'die Anderen' schuld sind, sondern wir selbst (bewusst oder unbewusst) unseren Teil dazu beitragen, dass Druck und Stress bei uns entstehen.

Wir sind im Widerstand mit der gegenwärtigen Situation und glauben, dass wir keine Möglichkeit haben eine Lösung zu fin-den, welche für alle Beteiligten akzeptabel ist. Anstatt auszu-sprechen wie es uns mit der Situation geht, schweigen wir, zie-hen uns zusammen und erleben als Folge davon diverse Stress-symptome.

Meistens übernimmt dann ein Muster oder Programm die Führung und wir verhalten uns anders, als es uns dienlich wäre.

Jetzt möchte ich näher auf die energetische Reaktion, auf dieses Zusammenziehen, eingehen, das einerseits die Stress-gefühle begünstigt und andererseits uns daran hindert gelassen zu bleiben und die Situation mit etwas Abstand zu betrachten.

 

Wenn wir nämlich in der Lage sind kurz innezuhalten, sobald Stress aufkommt, können wir das Muster bzw. Programm, das jetzt ablaufen möchte, erkennen und uns bewusst für eine andere Reaktion entscheiden.

Das ist aber nur dann möglich, wenn wir uns wieder ausdehnen, wenn wir uns sozusagen in den Stress hinein entspannen.

Das klingt sehr widersprüchlich, und es ist nicht ganz leicht das zu erklären. Es sollte uns bewusst werden, dass der Stress und die ganze damit einhergehende Situation nicht von uns selbst getrennt sind, dass das alles ein Teil von uns ist.

In dem Moment, wo wir alles als Teil von uns selbst anerkennen können, schwindet der meiste Widerstand und wir dehnen uns
wieder aus. Das Zusammenziehen schneidet uns auch vom natürlichen Strom der Lebensenergie ab und führt dazu, dass unser System unterversorgt ist, wenn dieser Zustand länger anhält.

Das betrifft grundsätzlich alle Menschen, aber noch mehr jene, die sich mit Lichtnahrung beschäftigen.

Wenn weniger gegessen wird, werden wir feinfühliger und dünnhäutiger, wir nehmen mehr wahr. Wir können auch sagen, dass uns der Lichtnahrungsprozess damit verstärkt dazu einlädt, auf unsere ungeheilten Emotionen und Widerstände zu schauen. Wir fühlen uns von vielen Umständen gestresst, zie-hen uns zusammen und schneiden uns so von der optimalen Versorgung mit Prana ab.

Die Lebensenergie fließt nur in einem entspannten Zustand frei, und wir spüren eine Unterversorgung viel schneller als andere Menschen.

Das kann sehr herausfordernd sein, ist aber gleichzeitig auch der Schlüssel dafür, mit der Zeit immer unabhängiger vom Essen zu werden, wenn wir bereit sind unsere Emotionen anzuschauen, zu fühlen und uns wieder auszubalancieren, anstatt den Mangel an Energie mit Essen aufzufüllen.

Je mehr Emotionen durchgefühlt und integriert werden, je mehr Fülle im Sinne von Ganzheit dadurch in uns selbst entsteht (weil wir uns nicht mehr von bestimmten Menschen oder Situation abspalten, sondern sie immer mehr integrieren, indem wir sie als Teile von uns selbst wahrnehmen), desto weniger wird unsere innere Ruhe gestört und wir können in einer dauerhaf-ten Ausdehnung bleiben.

Wenn alles integriert ist, wir uns als ganz und vollständig wahr-nehmen und nichts mehr ausgrenzen, brauchen wir auch nichts mehr von außen. Dann sind wir 'seelengenährt' von innen, weil die Lebensenergie frei fließen kann. Wir können Essen nach wie vor genießen, wenn wir wollen, sind aber nicht mehr davon abhängig.

Wie erreichen wir diese Ausdehnung und einen stetigen Energiefluss? Dafür gibt es, meiner Ansicht nach, kein 'Wundermittel', das, einmal angewendet, alle Blockaden auflöst.

Das ist die schlechte Nachricht ;-), die gute ist, dass wir mit Achtsamkeit und stetiger Übung Schritt für Schritt immer tiefer in diesen entspannten Zustand eintauchen können. Vor einiger Zeit habe ich mit Atemtechniken experimentiert und habe eine Möglichkeit gefunden, sehr leicht und in kurzer Zeit einen ruhigen Zustand innerer Entspannung erreichen zu können. Mit dieser Übung kannst du dich bewusst ausdehnen und die Energie kann frei in deinem Körper fließen. Du atmest dabei auf eine bestimmte Weise und fühlst schon nach ein paar Minuten tiefe Entspannung und Ausdehnung. Wenn du diese Übung regelmäßig praktizierst, kannst du sie auch in Stress-situation anwenden, um schnell wieder klar und ruhig zu werden.

 

Hier findest du die ausführliche, schriftliche Anleitung dazu und eine geführte Atemerfahrung (ca. 18 Minuten) zum Anhören und Mitmachen. Als Bonus bekommst du noch 2 weitere Tools für tiefe Entspannung und die Regeneration deines Körpers, die in der Anleitung enthalten sind.
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Viel Freude damit!

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Andreas ist ein "medizinisch Intuitiver", der über Stimme und Bewegung belastende Emotionen aus dem Körper und dem Energiefeld lösen kann. Die Veränderungen sind im Körper und auch emotional sofort spürbar, der Körper entspannt sich und innere Ruhe breitet sich aus.
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