Höhen und Tiefen

Heute möchte ich wieder ein bisschen an das Thema Emotio-nen anknüpfen, aber aus einem etwas anderen Blickwinkel betrachtet. Inspiriert dazu hat mich ein Artikel auf Facebook, bei dem es darum ging, seine ungeliebten Emotionen als seine 'Kinder' zu betrachten, die man irgendwann selbst erschaffen hat.


Alles, was in dir oder auch außerhalb von dir erscheint, ist deine Schöpfung, und wenn wir diese Erscheinungen ablehnen, lehnen wir einen Teil von uns selbst ab. Wir verbannen unsere 'emotionalen Kinder' in den Keller, anstatt uns ihrer anzunehmen und sie mit Liebe und Mitgefühl zu integrieren.

Das ist natürlich nicht immer leicht.

 

Gerade eben habe ich so eine Phase durchlebt, in der sich sehr heftige emotionale Zustände gezeigt haben. Trotz meines um-fangreichen Wissens über diese Vorgänge und Zusammen-hänge, habe ich es nicht immer geschafft in der liebevollen Betrachtung zu bleiben und bin in die Identifikation mit der Emotion bzw. Situation hineingerutscht. Dabei ging es um eine systemische Angelegenheit (generationenübergreifend), und das ist nicht mein Spezialgebiet. Dennoch konnte ich nach einiger Zeit und mit Hilfe meines Mannes die Lösung finden, die wirklich etwas kniffelig und nicht so leicht zu durchschauen war.

Das ist auch der Anlass, warum ich hier nochmals sehr detail-liert über diese Zusammenhänge schreiben möchte, weil ich merke, wie wichtig es ist, immer wieder mal daran erinnert zu werden, was Wahrheit ist und was Schein. Manchmal können Emotionen derart heftig sein, dass wir uns von ihnen überrollen lassen und das Gefühl bekommen, dass ein ganzer Gefühlsozean über uns hereinbricht - Land unter, sozusagen.

In solch einer Situation ist es möglich, dass wir eine Art Gedächtnisverlust erfahren und uns all die guten Übungen, die wir gelernt haben und die gut helfen würden, einfach nicht einfallen.

Vielleicht kennst du das ja auch?

Stattdessen setzt eine gewisse Form von geistiger Lähmung ein, die uns hindert, konstruktiv zu handeln und das Spiel zu durch-schauen.
Warum das so ist, dazu habe ich eine Vermutung, die ich in ähnlicher Form auch bestätigt bekommen habe.

Alles ist deine Schöpfung, also auch die vorübergehende Amnesie. Diese hört ja auch zum richtigen Zeitpunkt, wenn alles durchgefühlt und gelöst wurde, wieder auf.

Ich vermute, dass es notwendig ist, in solchen Situationen in einen unbewussten Zustand einzutauchen, um überhaupt in der Lage zu sein an diese lange zurückgewiesenen Emotionen heranzukommen, damit sich diese Schicht für Schicht ablösen können. Käme alles auf einmal, wäre es sonst nicht auszuhalten.
Da riegelt der Verstand ab, so wie es zu dem Zeitpunkt gesche-hen ist, an dem die Emotion entstanden ist, aber nicht in vollem Umfang gefühlt werden konnte, weil es das System überfordert hätte. Also wird erstmal abgelöst, was leichter geht, um dann an den Kern, den Ursprung dieser Emotion heranzukommen,
diesen durchzufühlen und zu integrieren.

Dieser Vorgang braucht anscheinend ein Vergessen der Bewusstheit, des wahren Seins, damit einmal noch Identi-fikation stattfindet und sich diese Strukturen dadurch (wenn sie gefühlt werden) ablösen können.

Meistens kommt ein Trigger von außen, der in uns die emo-tionalen Wellen hochgehen lässt, weil wir unsere tiefsten Abgründe kennen und ihnen, mit zunehmender Bewusstheit, geschickt ausweichen. Diese Konfrontation kann sich so anfühlen, als ob wir in einem Moment in einen komplett unbewussten Zustand hineinfallen, ein kleiner Teil von uns aber dennoch weiß, dass das alles 'nicht echt' ist.

Das unterscheidet den jetzigen Moment von damals, als wir diese Gefühle in vollkommener Identifikation und Unbe-wusstheit zum ersten Mal erfahren haben. Auch heute kann es sich sehr intensiv anfühlen, und doch spüren wir auf einer tiefen Ebene unseres Seins, dass wir jetzt bereit sind, diese Emotionen anzuschauen und mit ihnen zu sein, solange bis sie integriert sind.

Da kann es schon vorkommen, dass es Sinn macht, sich mit seinem bevorzugten Ablenkungsmittel zu helfen (Essen, Rauchen, Fernsehen etc.), weil es in erster Linie darum geht
die Emotionen einfach zu fühlen und dadurch in Fluss und in die Heilung zu bringen. Dein kleiner, bewusster Teil hilft dir dabei, dich zwischen den Ablenkungen, wenn es zu heftig wird, durch bewusstes Fühlen den Prozess zu begleiten.

Unsere 'abgelehnten Kinder' dürfen heimkommen, und wenn der Prozess vorüber ist, fühlen wir tief in uns eine Veränder-ung, vielleicht eine neue Klarheit und Stärke, die sich sehr gut und stimmig anfühlt. Wir bemerken, dass der Trigger keine Macht mehr über uns hat und wir mit der Situation gelassen und ruhig umgehen können. Das Wichtigste dabei ist in der Selbstliebe zu bleiben, auch wenn wir Dinge tun (Ablenkungen konsumieren), die wir sonst nicht tun würden.
Alles ist deine Schöpfung, und es wird leichter, wenn wir bereit sind, mit dem Prozess zu gehen, anstatt dagegen anzukämpfen. Ich erlebte so einen Zustand fast 14 Tage lang, und in dieser Zeit war keine Veränderung möglich. Das Einzige was half, war, so gut es ging, gelassen zu bleiben, den Prozess anzunehmen bis
alles wieder in Fluss kommen konnte.

Ich möchte dir hier das Geschehen kurz schildern, damit du siehst, wie verwinkelt Zusammenhänge manchmal sein können.

Das Ursprungsthema war ein Mangel an Vater- und Mutter-liebe. Dieser manifestierte sich in meinem Leben immer wieder mal durch gefühlte oder tatsächliche Mangelsituationen. Kaum lief alles gut, sabotierte ich mich (unbewusst) selbst, um mich auf diese unerlösten Emotionen und systemische Situation auf-merksam zu machen.

 

Auslöser dafür war eine energetische Arbeit mit der Lunge, die für Trauer und Sorge aber auch für Mangeldenken steht. Damit kam der ganze Prozess ins Rollen. Heftige Emotionen zeigten sich, von denen ich wusste, dass sie nichts mit meiner gegenwärtigen Lebenssituation zu tun haben. Das ging mehrere Tage so, und ich hatte förmlich ein Brett vor dem Kopf und konnte die Zusammenhänge nicht sehen. Mein Mann fand dann die Lösung, indem er mich daran erinnerte, dass mein Groß-vater Lungenprobleme (und Mangel) hatte und schließlich daran starb.

Durch meine sportliche und natürliche Lebensweise habe ich die Krankheit nicht ausgetragen (so viel zu sogenannten Erb-krankheiten - sie müssen sich nicht physisch manifestieren), aber das (Familien-)Thema hatte ich trotzdem übernommen.

Mein Vater wuchs ohne Vater auf und hat diesen Mangel an mich weitergegeben. Er war für mich nicht greifbar, weil er im Ausland gearbeitet hat als ich ein Kind war. Ich sah ihn nur alle paar Wochen am Wochenende. Nur hat sich bei mir dieser Mangel potenziert, weil ich auch ohne Mutter aufwuchs (bei den
Großeltern). Mir fehlte also die Liebe beider Elternteile.

Dieser ursprüngliche Mangel zeigte sich als Mangel in vielen Bereichen meines Lebens, um endlich angeschaut und, für mich und meine Ahnen, erlöst zu werden.

Nachdem dies erkannt worden war, fiel eine zentnerschwere Last von meinen Schultern ab. Mein ganzes Körper-Geist-Seele-System brauchte mehrere Tage, um wieder in Balance zu kommen und sich neu auszurichten.

Zur Zeit lösen sich die letzten Lasten ab, und jetzt kann ich diesen Prozess auch wieder ganz bewusst begleiten. Ich bin sehr dankbar, dass dieses Mangel-(Familien-)Thema endlich erlöst werden kann, konnte.

Es gibt für alles den richtigen Zeitpunkt, aber es braucht auch die Bereitschaft hinzuschauen und seine 'emotionalen Kinder' heimholen zu wollen, auch wenn es mal heftig wird. Solche schweren Themen kommen auch zum Glück nicht oft, aber in dieser Zeit kommt alles ans Licht.

Der August hatte ein enormes Reinigungs- und Klärungspoten-tial, und ich bin zuversichtlich, dass es jetzt wieder leichter und ruhiger wird.
Alles Liebe dir und eine schönen Sommerausklang!

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