Zucker, Zeiten und Zyklen

Heute möchte ich meine Gedanken über Zeiten und Zyklen mit dir teilen, dass es für alles den richtigen Zeitpunkt gibt und dass manche Zeiträume wichtig sind, wenn Dinge verändert und neue Gewohnheiten etabliert werden wollen.

 

Du hast sicher schon vom 21-Tage-Zyklus gehört, dass eine neue Verhaltensweise mindestens 21 Tage lang praktiziert werden sollte, damit sie zur Gewohnheit wird. In dieser Zeit wird damit begonnen, das alte Programm zu "überschreiben" und die neue Gewohnheit kann ins Unterbewusstsein einsickern.

In diesen ersten 21 Tagen braucht es aber vermehrt Disziplin und Durchhaltevermögen, weil sich in dieser Zeit die alten Ge-wohnheiten verstärkt gegen die Veränderung auflehnen werden. Handelt es sich dabei um eine Gewohnheit, die schon viele Jahre, vielleicht Jahrzehnte, praktiziert wird, kann die Zeit des Widerstandes gegen die Veränderung durchaus auch länger sein.

Der nächste Meilenstein ist bei 40 Tagen erreicht. Vielleicht kennst du die Geschichte aus der Bibel über Jesus, der 40 Tage in der Wüste gefastet hat und in dieser Zeit immer wieder vom "Teufel" in Versuchung geführt wurde. Der Teufel ist in diesem Zusammenhang natürlich der innere Widerstand gegen den 
Prozess der Veränderung und dass der Mensch von Gedanken und Gefühlen heimgesucht wird, die ihn in alten Mustern und Gewohnheiten festhalten wollen.

 

Ich persönlich habe festgestellt, dass es bei jahrelang praktizier-ten Gewohnheiten mindestens die 40 Tage oder länger braucht, bis die neue Gewohnheit etabliert ist. Da ich gerade bei einem Selbstversuch bin, hat mich natürlich interessiert, warum ich auch nach diesen 21 Tagen heftig ins Schleudern geraten bin. Ich habe begonnen im Internet zu recherchieren und möchte das Ergebnis meiner Suche hier mit dir teilen. Vielleicht ist diese Information auch für dich hilfreich.

Quelle: www.wegezurklarheit.com
Dr. Maxwell Maltz war in den 50iger-Jahren Schönheitschirurg. Er stellte fest, dass Patienten nach einer Schönheits-OP, z. B. einer Nasen-OP, im Durchschnitt 21 Tage lang brauchten, um sich an ihr neues Gesicht zu gewöhnen. Dr. Maltz begann auch sich selbst zu beobachten: Wie lange brauchte er, um sich an Neues zu gewöhnen?
Im Jahr 1960 publizierte er „Psycho-Cybernectics“ und schrieb dort von mindestens 21 Tagen, die der Mensch benötigte, um sich an Veränderungen zu gewöhnen. Ja, genau: MINDESTENS 21 Tage. Und wie die Welt halt so ist, dieses kleine Wörtchen „mindestens“ fiel mit der Zeit unter den Tisch und wurde DIE 21-Tage-Regel.
In den meisten Lebensratgebern, angefangen von „Wie esse ich mehr Gemüse?“ bis zu „Wie bekomme ich einen Akquisitionster-min via Telefon?“ wird seitdem munter die 21-Tage-Regel kommuniziert und sorgt für „Misserfolge“ bei den meisten Menschen.
Das zu lesen war für mich sehr spannend und aufschluss-reich, es geht aber noch besser weiter.

Wissenschaftler der University of London wurden misstrauisch, die 21-Tage-Regel hielt nicht was sie versprach.

Und, wie Wissenschaftler halt so sind, haben sie eine Studie durchgeführt.

 

Das Ergebnis: Im Durchschnitt benötigt es 66 Tage, bis ein neues Verhalten zur Gewohnheit wird!


Der Zeitraum schwankte von 18 – 254 Tagen, abhängig davon, wie eingefahren die alten Denkmuster und Gewohnheiten der Teilnehmer waren.


Die Wahrheit ist also: Um neue Gewohnheiten zu schaffen, wirst Du höchstwahrscheinlich zwischen zwei und acht Monaten brauchen – sorry. Zitat Ende.

Hier bewahrheitet sich wieder die alte Weisheit, dass eine Sache nicht wahrer wird, nur weil viel Menschen daran glauben. Abgesehen davon beinhaltet die 21-Tage-Regel noch eine weitere Stolperfalle. Wenn 21 Tage dein Ziel sind, wirst du dich genau für diesen Zeitraum motivieren - im Unterbewusst-sein ist dieses Ziel nach dem Motto definiert: "Ich mache es jetzt 21 Tage und dann geht es automatisch.“

Stimmt nur leider in den meisten Fällen nicht.

Wenn du dann nicht weiter achtsam an deiner Veränderung ar-beitest, ist ein Rückfall in die alte Gewohnheit sehr wahrschein-lich. Spannend, nicht wahr?

Aber was hat das alles mit Zucker zu tun?

Ich habe weiter oben erwähnt, dass ich gerade einen Selbstver-such mache und heute ist mein 58igster Tag ohne Zucker. Mein Geschmackssinn hat sich enorm verändert, und auch wenn ich seit dem Lichtnahrungsprozess nicht mehr sehr viel esse, war das meiste doch eher Süßes.

In dieser Zeit durfte ich auch erfahren, was für eine starke Droge Zucker ist und welche Manipulation damit einhergeht.

 

Nicht umsonst findest du kaum ein Fertiggericht, dem kein Zucker beigefügt wurde. Sogar in Gemüsegläsern, Salaten und vielen klassischen oder veganen Joghurts finden sich große Mengen von Zucker. Zucker ist in der Nahrungsmittelindustrie allgegenwärtig, und so hält diese die Menschen in ihrer Abhän-gigkeit.

 

In den ersten 21 Tagen hatte ich immer wieder Entzugserschei-nungen und großes Verlangen nach der süßen Droge. Danach ging es leichter, aber am 38igsten Tag war es nochmals sehr heftig. Da brauchte es schon eine klare Ausrichtung, Disziplin und eine Handvoll Datteln, um dem heftigen Verlangen nach Zucker zu widerstehen. So wie ich es wahrnehme, reinigt sich der Körper immer noch, und wenn so ein Entgiftungsschub stattfindet, werden die Entzugserscheinungen intensiv gefühlt. Ansonsten fühle ich mich großartig und möchte dieses ange-nehme, leichte und (zucker-)freie Gefühl nicht mehr vermissen.

Diese Informationen haben meinen Horizont wieder einmal erweitert und vielleicht sind sie ja auch für dich hilfreich.

 

Um den Kreis zu schließen, habe ich hier noch einen Tipp für dich: Je mehr du im Hier und Jetzt bist und deine Aufmerksam-keit auf das richtest, was gerade stattfindet, desto leichter wird
dir auch eine Veränderung gelingen. Dann kommen die Gedan-ken zur Ruhe und du verbindest dich mit der Stille in dir. Hier gibt es keinen Mangel, nur den beständigen Fluss deines Atems, der dich mit deinem Herz und der Liebe verbindet.


Auf den heutigen Blogfotos findest du superleckere Alterna-tiven zum süßen Gift.

"Claim your brain", der Online-Kurs von Andreas Goldemann, hilft alte Muster und Anhaftungen leichter loslassen zu können. Andreas ist ein "medizinisch Intuitiver", der über Stimme und Bewegung belastende Emotionen aus dem Körper und dem Energiefeld lösen kann.
Bei "Claim your brain" geht es darum, Muster und Prägungen, angefangen in der Schwangerschaft über die Kindheit bis ins Erwachsenenalter, abzulösen und so im Kopf wieder frei zu werden. Du findest in diesem Kurs auch ein spezielles Video, mit dem du an deinen persönlichen Themen arbeiten kannst. Ich bin immer wieder begeistert, wie leicht und schnell Verän-derung geschehen kann.

Und wenn du endlich mehr Freiheit, Freude und Leichtigkeit mit dem Essen haben möchtest, dann komm in meine "Seelengenährt-Lichtnahrungsbegleitung"!

  • Willst auch du raus aus der Abhängigkeit essen zu müssen?
  • Willst du mit Leichtigkeit Essen genießen, wenn du gerade Lust dazu hast?
  • Spürst du, dass für deinen Körper zu viel Essen eine Belastung ist und er mit Beschwerden darauf reagiert?
  • Sehnst du dich nach Wahlfreiheit, mehr Leichtigkeit, Vitalität und Energie ohne Ende?

Dann bist du hier genau richtig! Du lernst, wie du mit viel weniger Essen auskommst, mehr Energie hast und deinem Körper mit einfachen Übungen hilfst, sich immer mehr an die kosmische Nahrungsquelle anzuschließen.

Auch als exklusives Einzelcoaching buchbar!

Der nächste Gruppenkurs findet vom 22. Februar bis 20. April 2019 statt. Hier findest du das Kursprogramm. Ich freu mich auf dich!