Dein Mitgefühl heilt die Welt

Heute möchte ich das Thema Mitgefühl aufgreifen.

Mitgefühl hat so viel mehr heilsame Facetten, als es auf den ersten Blick scheinen mag. Abgesehen von der liebenden Anteil-nahme am Schicksal nahestehender Menschen, beinhaltet es auch die wunderbare Erlaubnis, anderen Menschen mit Tole-ranz und Akzeptanz für ihren Lebensweg zu begegnen. Genau diese Aspekte des Mitgefühls sind es, auf die ich heute beson-ders eingehen möchte.

 

Beginnen will ich aber mit der klaren Unterscheidung zwi-schen Mitgefühl und Mitleid. Mitleid hilft niemanden, weder dem Betroffenen noch dem Mitleidenden und der alte Spruch, dass geteiltes Leid halbes Leid sei, stimmt so einfach nicht.

Du kannst einem anderen Menschen nicht helfen, indem du dich in sein Leid verstrickst und mitleidest. Dann sei ihr beide Opfer und du bist nicht hilfreich. Wenn du aber Mitgefühl hast, kannst du für den anderen Menschen und auch für seinen Schmerz den Raum halten, in dem Heilung geschehen kann.

Mit Mitgefühl betrachtest du den Anderen auch nicht als Opfer, sondern bist in der liebenden Akzeptanz für seine Ent-scheidung, diese Erfahrung machen zu wollen, auch wenn sie aus menschlicher Sicht sehr schmerzvoll sein mag. Dann gibst du auch keine guten Rat-Schläge (ein interessantes Wort), sondern achtest und ehrst seinen Weg und kannst da sein, wenn du gebraucht wirst. Diese innere Haltung bewirkt, dass bei dem anderen Menschen Heilung geschehen kann.

Dieses "Ich bin da für dich, wenn du mich brauchst", öffnet einen Raum des Vertrauens, in dem alles sein darf, wenn Schmerz, Tränen, Wut, Trauer, wenn das alles da sein darf und angeschaut wird, dann können diese Emotionen auch wieder weiterfließen und Heilung geschieht.
Mitgefühl urteilt nicht über den Anderen oder die Situation, sondern akzeptiert alles als Teil dieses Lebens.

Eine weitere und schon sehr weit entwickelte Facette des Mitge-fühls ist es, einem anderen Menschen zu erlauben seine Erfah-rungen zu machen, auch wenn man davon überzeugt ist, es bes-ser zu wissen, wenn man in der Lage ist, darauf zu verzichten zu sagen: "Das habe ich dir doch gleich gesagt". Ein Beispiel dafür
wäre, wenn die Tochter einen Freund wählt, der uns als Mutter nicht gefällt und wir aufgrund unserer Lebenserfahrung wissen, dass diese Beziehung ihr nur Unglück bringen wird, oder wenn der Sohn Erfahrungen mit Drogen machen möchte. Dann im Mitgefühl zu bleiben und nicht in die Opferrolle zu gehen, kann
einen an die eigenen Grenzen bringen. Den Satz "Warum tust du mir das an?" habe ich als Jugendliche oft zu hören bekom-men. Dabei wollte ich niemanden etwas antun, sondern nur das Leben ausprobieren, was funktioniert und was nicht.

Wenn wir die Entscheidungen unserer Kinder, Partner, Freunde auf uns beziehen und in die Opferrolle gehen, nimmt das Drama seinen Lauf. Jeder fühlt sich missverstanden und gekränkt und manchmal kann so eine Situation auch eskalieren.

 

Ich sage nicht, dass es leicht ist, im Mitgefühl zu bleiben und sein Leben einfach weiterzuleben, wenn ein geliebter Mensch offensichtlich in sein Unglück rennt. Meine mehrjährige Bezie-hung zu einem Alkoholiker hat mich sehr viel in Sachen Mitge-fühl und Mitleid gelehrt. Ich durfte lernen, dass ich einem Menschen erst dann helfen kann, wenn dieser dazu bereit ist Hilfe anzunehmen. Bis dahin ist es wichtig, gut für sich selbst zu sorgen und das eigene Leben so gut und angenehm wie möglich weiterzuleben, um dann, wenn der andere bereit ist, da zu sein und sagen zu können: "Schön, dass du jetzt bereit bist. Wie kann ich dir helfen?" und auf Rechthaberei zu verzichten.

Ich weiß aus meinem eigenen Leben, dass manche Erfahrun-gen unausweichlich sind, nichts und niemand kann sie uns ersparen. Der Sog hin, genau das zu erleben, ist einfach zu stark. Wenn wir in unserem So-sein dann Mitgefühl erfahren, anstatt Vorwürfe und Ablehnung, ist das das größte Geschenk, das wir geben oder bekommen können. Niemand kennt wirklich den Lebensweg oder Seelenplan eines anderen Menschen, auch wenn es die Menschen sind, die unserem Herzen am nächsten stehen.


Ganz wichtig ist es auch, Mitgefühl mit sich selbst zu entwi-ckeln, die eigene Vergangenheit mit Liebe und Akzeptanz be-trachten zu können und anzuerkennen, dass sie uns genau dahin gebracht hat, wo wir heute sind. Dass alle Erfahrungen, die schönen und auch alle anderen dazu beigetragen haben, zu lernen, zu wachsen und uns zu entwickeln. Dass alles gut und richtig war, so wie es war. Diese Einsicht bringt tiefen Frieden und Vertrauen ins Leben.

Wenn wir diese Stufen des Mitgefühls mit uns selbst und un-seren Lieben gemeistert haben, können wir unser Mitgefühl auf die Welt ausdehnen. Wir können sie in ihrer Vollständigkeit betrachten und somit werden wir zum Segen für die Welt. Wenn wir alles anschauen können, das Schöne und das Schreckliche, das Grausame, und bereit sind, auch dafür den Raum zu halten und ohne Verurteilung zu sein, heilt unser Mitgefühl die Welt. Denn was würde unsere Liebe und unser Mitgefühl dringen-der brauchen als das, was noch nicht in der Liebe ist?

Je mehr Menschen diesen Perspektivenwechsel in sich vollziehen und, anstatt zu urteilen, ins Mitgefühl gehen, desto schöner und liebevoller wird sich die Welt und unser Miteinander gestalten. Wir haben jederzeit die Wahl. Was wählst du?

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