Gedanken über Vertrauen

"Vertrauen ist eine Oase des Herzens, die von der Karawane des Denkens nie erreicht wird". Dieses Zitat von Khalil Gibran hat mich sehr berührt und zu diesem Newsletter inspiriert.

Heute möchte ich der Frage nachgehen: Können wir vertrauen? Und was genau ist Vertrauen eigentlich? Darüber habe ich eine
Weile reflektiert, ohne eine genaue Definition zu finden. Natürlich könnte man sagen: Vertrauen ist das Gegenteil von Misstrauen und Zweifel, aber das war mir zu oberflächlich.

Was mache ich genau, wenn ich vertraue? Eigentlich gar nichts. Ich lasse nur davon ab, mir Sorgen zu machen oder etwas anders haben zu wollen, als es gerade ist. Die "Denk-Karawane" kommt zum Stillstand und ich tauche ein ins Hier und Jetzt.

Wenn wir im Herzen zentriert sind, dann vertrauen wir. Wir vertrauen uns selbst und dem Leben, dass es uns wohlgesonnen ist und dass wir mit allen Umständen, die uns begegnen, ange-messen umgehen können. Wir betrachten unsere Umwelt mit Interesse und Anteilnahme und wollen uns einbringen. Vertrauen ist also eher eine innere Haltung, als etwas, das aktiv getan werden kann. Wenn wir in die Augen von kleinen Kindern schauen, können wir ein Gefühl davon bekommen, was diese innere Haltung des Vertrauens ist. Da ist keine Bewertung und kein Urteil über das Wahrgenommene vorhanden, alles wird einfach mit Interesse und Neugier betrachtet.

 

Vor kurzem habe ich beobachtet, wie ein kleines Kind auf einen großen Hund zugegangen ist, der in einem Lokal neben einem Tisch lag. Der Hund war offensichtlich sehr gutmütig und hatte eine ruhige und gelassene Ausstrahlung. So wie ich es wahrge-nommen habe, hat das Kind mehr auf diese angenehme Aus-strahlung reagiert, als auf den optischen Eindruck. Es hat "mit dem Herzen gesehen". Natürlich könnte man auch sagen, das Kind ist sich der möglichen Gefahr nicht bewusst.

Aber entsteht diese "mögliche Gefahr" nicht nur in unserem Kopf, in angstvollen Gedanken oder aus einer schlechten Erfahrung?

Wenn die "Karawane des Denkens" unterwegs ist, scheint es schwer zu sein zu vertrauen. Zuviele Kamele ziehen in Form von Gedanken durch unseren Kopf und verhindern ein Ankom-men in der Oase des Herzens. Oft verfolgen wir mit unserer Aufmerksamkeit viele verschiedene Gedankenwege. Manchmal spinnen wir ein endloses Szenario, was alles passieren könnte, wenn wir etwas tun oder lassen würden. Dann irren wir kreuz und quer auf endlosen Pfaden durch die Wüste des Denkens und kommen nie an. Oder wir hängen in sich ständig wieder-holenden Gedankenschleifen fest, was wir hätten besser machen können oder besser nicht gemacht hätten.

Sich um die Zukunft zu sorgen oder Ereignisse in der Vergan-genheit zu bedauern, sind aus meiner Sicht die beiden Hauptgründe, die uns daran hindern im Herzen anzukom-men und uns und dem Leben zu vertrauen.

Vielleicht hast du einmal jemand anderem vertraut und bist enttäuscht worden. Auch in meinem Leben hat es solche Erfahrungen gegeben, und, hinterher betrachtet, habe ich festgestellt, dass in jedem dieser Fälle mein Vertrauen nicht hundertprozentig war. Da war die kleine, leise Stimme des Herzens, die mir zugeflüstert hat, dass etwas nicht ganz so ist, wie ich es gerne hätte und sehen würde. Diese Stimme wollte ich nicht hören und habe alles unternommen, um sie zum Schweigen zu bringen. So viele logische Argumente hatte ich parat, warum doch alles ganz wunderbar in Ordnung sei. Die "Karawane des Wunsch-Denkens" zog quer durch die Wüste meiner Vor - stellungen und mein eigener Unwille klar zu sehen verhinderte ein Ankommen im Herzen.

Ich lade dich ein, selbst zu überprüfen, ob es bei dir nicht ähnlich gewesen sein könnte, wenn du, aus deiner Sicht, von einem anderen Menschen enttäuscht wurdest.

Hast du dem Menschen oder der Situation wirklich zu 100% ver-traut? Oder gab es da auch die leise Stimme des Herzens, die du nicht hören wolltest? Die dir zugeflüstert hat, dass du mit der "Karawane des Denkens" gerade in die Wüste (weg von dir selbst) unterwegs bist?
So wie ich es wahrnehme, ist Vertrauen einfach eine offene und positive Haltung sich selbst und dem Leben gegenüber. Wenn wir vertrauen, haben wir ein offenes Herz und keine Bewertungen in unserem Kopf. Wir wissen, dass wir in der Oase des Herzens immer sicher und geborgen sind, auch wenn im Außen einmal der Sturm tobt.

 

Wie sich das anfühlt, kannst du gleich hier und jetzt überprü-fen, indem du deine Aufmerksamkeit von deinen Gedanken ab-ziehst und dich in dein Herz sinken läßt. Atme in dein Herz-zentrum und genieße die Stille und den Frieden, der immer für dich da ist.

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