Sich beschweren :-)

Manchmal finde ich die deutsche Sprache echt genial.

Vor kurzem hatte ich die Gelegenheit, ein Gespräch am Nach-bartisch in einem Lokal mitzuverfolgen. Inhalt dieses Gesprächs war die Ansicht, dass es sehr wichtig sei sich zu beschweren, wenn etwas im Außen nicht stimmt. Ich finde die Formulierung "sich beschweren" einfach so treffend, weil genau das geschieht, wenn wir uns über Dinge aufregen. Wir beschweren uns, unser Gemüt, unsere Stimmung und fahren dabei unsere Energie und unsere Schwingungsfrequenz ebenfalls herunter.

Alles wird schwer.

Nicht bei der Person, über die wir uns beschweren, sondern vor allem bei uns selbst.

Natürlich fühlen wir, dass da Gedanken und Worte sind, die uns runterziehen und die nicht zu unserem Wohl und unserer Freude beitragen. Sehr oft glauben wir dann, dass dieses unan-genehme Gefühl, welches sich einstellt, mit dem Ereignis oder der Person zu tun hat, worüber oder über die wir uns beschwe-ren. In Wahrheit sind es aber wir selber, die unsere Frequenz erniedrigen, weil wir eine Situation oder Person ablehnen.

Das bedeutet nicht, dass wir mit allem und jedem, was sich zeigt, einverstanden sein müssen. Es bedeutet aber, sich der unterschiedlichen Ebenen des Lebens bewusst zu sein und so konstruktiv mit kontroversen Situationen im Leben umgehen zu können. Ich kann mich (über eine Situation oder Person) "beschweren" oder erst mal schauen, was mir diese Erschei-nung im Außen zeigen will. Das, was mich daran stört, hat meistens etwas mit mir selbst zu tun. Entweder verhalte mich gleich oder ähnlich oder ich lehne die gezeigte Eigenschaft oder das Verhalten generell ab.

 

Wenn ich mich zB darüber beschwere, dass der Kellner un-freundlich ist, kann ich mal bei mir selbst nachschauen, ob ich vielleicht auch unfreundlich bin, sobald ich Stress oder einen schlechten Tag habe.
Vielleicht zwinge ich mich aber auch dazu, freundlich zu sein, auch wenn mir innerlich schon der Kragen platzt. Dann fehlt es mir möglicherweise an Selbstbewusstsein oder Selbstliebe und ich lasse mir alles gefallen.

Es gibt meistens mehrere Möglichkeiten, wie der Hinweis im Außen gesehen werden kann.

Es kommt immer darauf an, was das Ereignis im Außen in mir auslöst. Berührt es mich emotional, rege ich mich darüber auf, ärgert es mich oder macht es mich traurig, also gehe ich damit in Resonanz, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass mich das Leben auf etwas hinweisen will. Beobachte ich die Sache nur und es berührt mich nicht, ich bin also in Frieden damit (zB dass der Kellner unfreundlich ist), dann bleibe ich in meiner Schwin-gung und habe auch nicht das Gefühl mich "beschweren" zu müssen. Das ist der feine Unterschied, der sich aber sehr auf mich und meine Schwingung auswirkt.

 

Und natürlich gibt es die unterschiedlichen Ebenen der Betrachtung: die menschliche Ebene und die "Seelenebene", auf der alles verbunden ist und wir mit allen Erfahrungen unseres Lebens einverstanden sind.

Sind wir uns dieser unterschiedlichen Ebenen bewusst, können wir mit dem Erlebten einverstanden sein und keinen Wider-stand dagegen haben, in dem Wissen, dass wir die Erfahrung selbst gewählt haben. Anders ausgedrückt, bleiben wir in der Liebe und einer hohen Schwingung, und aus der heraus setzten wir auf der menschlichen Ebene die nötigen Maßnahmen. Das Ergebnis wird dann ein anderes sein, wenn aus der Liebe und nicht aus einer emotionalen Verstrickung heraus gehandelt wird.

Bis jetzt habe ich versucht, die Bedeutung und den Hintergrund einer Beschwerde zu veranschaulichen, damit die nächste Erkenntnis etwas leichter verdaulich wird.

Ich darf hier den wunderbaren Stefan Hiene zitieren: "Hinter jeder Beschwerde steckt ein Widerstand und Disharmonie mit sich selbst und seinem eigenen Leben."

Auch wenn ich mich schon sehr viel mit dieser Thematik be-schäftigt habe und nur zustimmend nicken kann, wenn ich dieses Zitat lese, war meine erste Reaktion darauf auch "Autsch, das ist wirklich sehr direkt." - Weil, warum beschweren wir uns wirklich? Allein aus dem Grund, weil wir in diesem Moment unwillig sind unsere Gefühle zu fühlen. Wir sind im Wider-stand, deshalb beschweren wir uns, und es hat niemals etwas mit der anderen Person oder Situation zu tun, sondern immer nur mit uns selbst und damit, was das in uns auslöst. Und weil wir das nicht fühlen wollen, projizieren wir auf etwas oder jemanden im Außen.

Wenn der letzte Absatz Widerstand in dir auslöst, kannst du diesen Widerstand fühlen oder dich über mich beschweren :-) Aber bitte glaube mir, allein dieses Wissen hilft mir auch nicht immer, keinen Widerstand zu haben oder mich nicht zu be-schweren. Mein wunderbarer Mann wird das gerne bestätigen.

 

Darum geht es aber auch gar nicht. Dieses Wissen hilft mir aber sehr wohl dabei, in herausfordernden Situation bei mir zu bleiben oder mich zumindest bald wieder aus dem Drama herauszuholen und die Situation zu reflektieren. Es macht einen großen Unterschied, ob ich kurz mal heftig oder aufbrau-send auf eine Situation reagiere oder tage- vielleicht auch wochenlang das Erlebte in endlosen Gedankenschleifen Revue passieren lasse und in dieser Negativität verharre.

Wenn du bereit bist, tief zu schauen wo deine Wunde ist, die da berührt wird, kannst du dem anderen Menschen oder dem Leben gegenüber schnell wieder neutral sein und, im besten Fall, sogar Dankbarkeit dafür fühlen, dass du wieder ein Stück heiler geworden bist. Jede belastende Emotion, die gefühlt und dadurch entlassen wird, bringt Erleichterung und immer mehr inneren Frieden, bis du dich eines Tages gar nicht mehr beschweren willst.

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