Verbundenheit mit dem Leben spüren

Heute war ich wieder einmal mit dem Fahrrad unterwegs. Ich liebe es sehr, meinen Körper zu bewegen und dann diese totale Lebendigkeit zu spüren, die sich einstellt, wenn das Fühlen in den Vordergrund und das Denken in den Hinter-grund tritt. Das erlebe ich regelmäßig wenn ich Sport betreibe und deshalb gibt es für mich kaum einen Tag, an dem ich meinen Körper nicht bewege und mir diesen Kick des vollkom-menen Verbundenfühlens gönne. Damit meine ich das Gefühl, das sich einstellt, wenn ich zB einen Berg hochradele. Ich fühle meinen Herzschlag, den Atem, den kühlen Wind im Gesicht und wie eine pure Lebendigkeit jede einzelne Zelle meines Körpers erfüllt. Das Leben durchströmt meinen Körper wie ein wilder Ozean und ich fühle mich in solchen Momenten vollkommen eins mit dem Leben.

Es ist ein anderes Gefühl als das Einssein, das sich in der tiefen und stillen Meditation einstellt. Auch da habe ich schon wunderschöne Erfahrungen gemacht. Diese waren aber eher geistig-seelischer Natur, also Verbundenheit mit allem Sein über den Körper hinaus.

Bei sportlicher Betätigung hingegen sind alle Sinne besonders offen und gleichzeitig stimuliert. Da ist es fast nicht möglich, im Kopf verhaftet zu bleiben, weil die Fülle an Eindrücken mich ganz selbstverständlich ins Hier und Jetzt bringt.

 

Vielleicht erlebst du in deinem Alltag auch immer wieder einmal Situationen, in denen du einfach nicht im Körper anwesend bist. Das kann eine Routinetätigkeit sein, die du automatisch ausführst, deine Gedanken sind aber ganz woanders.
Es ist aber auch umgekehrt möglich, dass du sehr konzentriert arbeitest und erst nach mehreren Stunden bemerkst, dass du die Bedürnisse deines Körpers (z.B. Wasser trinken) vollkom-men vernachlässigt hast.

Dann kann es durchaus sein, dass sich der Körper mit einer Heißhungerattacke meldet, um auf sich aufmerksam zu machen.

Für den Körper ist es nicht angenehm, wenn er nicht von dir bewohnt wird. Manche Menschen verbringen fast den ganzen Tag nur in ihrem Kopf und wundern sich, wenn der Körper mit
Unannehmlichkeiten auf diesen Zustand reagiert. Wenn nie-mand "zuhause" ist, können sich auch alle möglichen Ener-gien am Körper anhaften und in deinem Energiefeld ausbrei-ten, ohne dass du es überhaupt bemerkst.

Vielleicht wunderst du dich dann, dass du dich müde und aus-gelaugt fühlst und es dir schlicht und einfach an Energie fehlt. Du kannst dir das vorstellen wie bei einem Haus. Ist das Licht an und wird es offensichtlich bewohnt, wird es kaum das Interesse von zwielichtigen Gestalten wecken. Steht es aber leer und es ist niemand anwesend, können sich Eindringlinge ungestört Zu-tritt verschaffen.

Genauso verhält es sich auch auf der feinstofflichen Ebene. Dein bester "Schutz" ist deine Anwesenheit und Präsenz im Körper.

Den Körper wirklich zu bewohnen führt zu einem tiefen, befriedigenden Gefühl auf allen Ebenen und zu entspannter Gelassenheit. Du ruhst in dir, in deiner Mitte, und von hier aus trittst du mit der Außenwelt in Kontakt. Du fühlst Stabilität, wie das Leben in dir pulsiert und durch dich fließt.
Bist du den größten Teil des Tages in deinem Körper anwesend, wirst du merken, dass dein Körper widerstandsfähiger und ge-sünder wird und sich auch schneller regeneriert. Das Schönste dabei ist aber, die Verbundenheit mit dem Leben zu spüren und mit diesem Gefühl durch den Tag zu gehen.

 

Um diese Verbindung aufrecht zu erhalten, habe ich einen einfachen Tipp für dich:

Richte mehrmals jede Stunde deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem. Es reichen 3 bis 5 bewusste Atemzüge um ganz im Körper anzukommen. Das dauert vielleicht eine Minute, die positiven Auswirkungen dieser kleinen Übung wirst du aber schon nach ein paar Tagen deutlich spüren.

Dein Körper ermöglicht dir über seine Sinne, die unterschied-lichsten Erfahrungen zu machen: den Duft einer Rose zu riechen, verschiedene Geschmäcker wahrnehmen, andere Menschen, Tiere oder Pflanzen berühren zu können und dich auf diese Weise mit dem Leben zu verbinden.

Alle körperlichen Empfindungen sind wie kleine Anker, die dich immer wieder ins Hier und Jetzt holen. Je bewusster du deine Umwelt über deine Sinne wahrnimmst, desto mehr wirst du das Leben spüren, anstatt eine Vorstellung davon in deinem Kopf zu haben. Es ist ein sehr angenehmer und friedvoller Zustand, sobald mehr Fühlen und weniger Denken stattfindet.

 

Wenn du magst, schaue dir einfach mal einige Zeit lang eine Pflanze an. Zuerst wirst du feststellen, dass dein Verstand alles
Wahrgenommene interpretiert. Welche Pflanze das ist, die Farbe, die Größe, wieviele Blätter sie hat, usw.

Ist alles kategorisiert, wirst du feststellen, dass die Gedanken langsam zu Ruhe kommen und ein anderes, absichtsloses Schauen sich einstellt. Vielleicht spürst du auch wie du auf einer tieferen Ebene mit der Pflanze verbunden bist. Im Kopf wird es ruhig und du fühlst deine Verbundenheit mit dem Leben.

Es gibt viele Möglichkeiten, über den Körper ins Hier und Jetzt einzutreten und sie stehen uns ständig zur Verfügung. Manchmal hindern uns unsere Gedanken daran, den gegenwär-tigen Moment intensiv und freudvoll zu erleben.

Wenn du merkst, dass dich alte Denkgewohnheiten und men-tale Muster immer wieder in die Vergangenheit ziehen, könnte der Kurs "Claim your brain" von Andreas Goldemann für dich interessant sein.
Andreas ist ein "medizinisch Intuitiver", der über Stimme und Bewegung belastende Emotionen aus dem Körper und dem Energiefeld lösen kann. Die Veränderungen sind im Körper und auch emotional sofort spürbar, der Körper entspannt sich und innere Ruhe breitet sich aus.
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