Die Kraft des Loslassens

Was für ein wunderschöner Herbst! Fast jeden Tag verbringe ich mehrere Stunden in der Natur, tanke Sonne und erfreue mich an den wunderbaren Farben und dem Herbstlicht. Anstelle der sanften, warmen Töne des Sommers tritt nun das klare Herbstblau und verleiht allen Konturen und Farben Schärfe und mehr Präsenz.

 

Heute fuhr ich mit dem Fahrrad durch einen bunten Herbstwald und die Blätter wurden durch den starken Wind von den Bäu-men geweht. Ein farbenfroher Tanz und für mich zugleich ein Symbol für das Loslassen. Ganz leicht und frei lösen sich die Blätter von den Zweigen, sobald die Zeit dafür reif ist. Alles
in der Natur folgt einem inneren Rhythmus ganz selbstver-ständlich und harmonisch. Ich fühle eine leichte Wehmut in mir.

  • Warum fällt es uns Menschen manchmal so schwer etwas loszulassen?
  • Warum halten wir an Beziehungen, Gegenständen oder Erinnerungen fest, die uns nicht mehr dienlich sind, die uns vielleicht sogar nur mehr belasten?
  • Was hindert uns daran, so wie die Natur, unserem inneren Wissen zu folgen und klar zu erkennen, wann die richtige Zeit für das Loslassen gekommen ist?
  • Und wie leicht könnten wir durchs Leben gehen, wenn wir wieder lernen, diesen Impulsen zu folgen?

Meine Gedanken dazu möchte ich heute mit dir teilen.

Ich persönlich finde es sehr wichtig, immer wieder mal eine Bestandsaufnahme zu machen und sowohl im Inneren, als auch im Außen auszumisten und loszulassen. Interessanterweise habe ich die Erfahrung gemacht, dass beides Hand in Hand geht. Dem inneren Ausmisten folgt das äußere und umgekehrt.

 

Vielleicht fragst du dich, was du innerlich loslassen kannst und warum das sinnvoll ist. Ich finde es gerade auf der inneren Ebene enorm wichtig, immer wieder mal nachzusehen, ob sich da Gedanken, Erinnerungen oder Gewohnheiten eingeschlichen haben, die mir nicht (mehr) dienlich sind. Vielleicht sind da Erinnerungen an längst vergangenen Schmerz oder an einen Streit mit einem bestimmten Menschen. Vielleicht wurdest du ungerecht behandelt und hältst an den damit verbundenen Ge-fühlen und Emotionen fest.

Jedesmal wenn du daran denkst, holst du die belastenden Gefühle wieder hervor und durchlebst sie immer und immer wieder.
Wäre es da nicht sinnvoller, endlich einen Schlussstrich zu zie-hen und die ganze Sache loszulassen?

Sich davon zu befreien, sich zu erleichtern und so frei zu werden für andere Erfahrungen?

Ja, es hat diese Situationen gegeben, aber sie sind längst vorbei. Du bist nicht deine Erinnerungen und auch nicht deine Ge-schichte. Du wirst jeden Augenblick "neugeboren", im Hier und Jetzt, und kannst wählen, wie du dein Leben in diesem Moment erfahren möchtest - gegenwärtig und voller Freude oder durch die Brille der Vergangenheit.

Aber nicht nur Gedanken und Erinnerungen können uns belasten, auch zu viele materielle Dinge machen uns im wahrsten Sinne des Wortes das Leben schwer.
Ich habe mir angewöhnt, zumindest einmal im Jahr meine Klei-derschränke und auch die Wohnung nach nicht mehr notwen-digen Dingen zu durchforsten. Meistens mache ich das im Herbst und entscheide, was ich über den Winter ins nächste Jahr mitnehmen möchte und was jetzt gehen darf.

Ich finde das so befreiend, auch physisch Ballast abzuwerfen. Es fühlst sich sehr erleichternd an, und so wird auch Platz geschaf-fen, dass etwas Neues zu mir kommen kann. Da wir energetisch mit unserem Besitz verbunden sind, finde ich es wichtig, auch da regelmäßig nachzuschauen, was noch zu uns passt und was nicht. Zu viel materieller Besitz erschwert auch Veränderun-gen - weil, wie soll etwas Neues zu uns finden, wenn schlicht und einfach kein Platz dafür da ist?

Dazu fällt mir eine wahre Geschichte ein, die ich einmal gele-sen habe. Eine Frau wünschte sich sehnlichst einen Partner, und als sich dieser Wunsch längere Zeit nicht erfüllte, suchte sie einen Therapeuten auf. Im Gespräch fanden sie heraus, dass die Wohnung der Frau mit ihren Sachen und auch Sachen ihrer Kinder so vollgeräumt war, dass überhaupt kein Platz für einen anderen Menschen vorhanden war. Der Therapeut empfahl ihr auszumisten und jeweils eine Seite ihrer Kästen und Schränke frei zu lassen und so die Möglichkeit zu schaffen, dass jemand bei ihr einziehen könne. Sie tat das und bald darauf lernte sie ihren neuen Partner kennen.

 

Es müssen nicht immer energetische Blockaden oder Hinder-nisse sein, wenn sich das Gewünschte nicht einstellt. Manchmal muss einfach nur Platz dafür geschaffen werden.

Im Loslassen steckt eine enorme transformative Kraft, und diese kann dann in dein Leben kommen, wenn du die Angst vor dem Verlust überwindest. Wenn du bereit bist darauf zu vertrauen, dass du immer alles hast, was du wirklich brauchst. Dann ist es nicht nötig an Dingen festzuhalten und du kannst frei mit dem Leben fließen.

 

Ich selbst habe schon oft die Erfahrung gemacht, dass ich etwas "vergessen" habe (zB wenn ich in den Urlaub gefahren bin), nur um dann zu erleben, dass ich diese bestimmte Sache ohnehin nicht gebraucht hätte.

So etwas öfters zu erfahren hilft sehr dabei, immer mehr Ver-trauen ins Leben zu entwickeln und die positiven Seiten des Loslassens vermehrt zu schätzen. Nicht alles, was im ersten Moment danach aussieht, ist wirklich ein Verlust. Manchmal sind wir aus einer Beziehung oder einer Lebenssituation längst herausgewachsen und halten diese nur aus Gewohnheit oder Angst vor Veränderung aufrecht.

Dabei will uns das Leben schon länger etwas anderes schen-ken, etwas, das viel besser zu uns passt und mit dem wir glücklicher sind.

Innerlich spüren wir auch, wenn es Zeit zum Loslassen wäre, aber aus Angst halten wir am Alten fest. So, wie das Festhalten eine Gewohnheit ist, kann auch das Loslassen als Gewohnheit
trainiert werden, wenn es regelmäßig praktiziert wird. Wenn wir mit Kleinigkeiten zu üben beginnen, fällt es uns auch leichter im Vertrauen zu bleiben, sobald eine größere Verän-derung im Leben ansteht.

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