Vorsicht Falle! :-)

Vorige Woche hat sich bei mir wieder einmal eine tiefe Erkennt-nis eingestellt, die ich heute mit dir teilen möchte.

Es geht dabei um die spirituellen Fallen und Fallstricke, in denen man sich nur zu leicht verfängt, wenn man noch nicht bereit ist, sich das eigentliche Thema oder die eigentlichen Themen anzuschauen, die in Wahrheit dahinter stehen. Damit meine ich die erste und tiefste Motivation etwas zu tun bzw. eine Veränderung einleiten zu wollen.

Was ist das "Ur-Grundmotiv"?

Sei dir sicher, es ist nicht das, was dir der Verstand als erstes präsentiert, das was logisch oder vernünftig klingt. Es ist wahr-scheinlich auch nicht das darunterliegende, schon etwas tiefere Motiv, das du findest, wenn du die ersten Schichten durchdrun-gen hast - da wird es meistens erst interessant.

Das Problem dabei ist nur, dass das, was noch weiter darunter liegt, sehr schmerzlich anzuschauen ist und ganz sicher nicht
in das Selbstbild passt, das du von dir hast und sehen möch-test. Schaust du trotzdem hin, führt es dich in deinen tiefsten Schmerz, den Urgrund deiner Selbstzweifel und Selbstableh-nung, genau dahin, wo du NICHT hinwillst.

Vielleicht möchtest du etwas auch deshalb machen, nur um ja nicht in diesen tiefen Abgrund schauen zu müssen. Und viel-leicht führt es dich dann ganz genau dort hinein.

So ist es mir gegangen, als ich total ehrlich untersucht habe, warum mich der Lichtnahrungsprozess so sehr fasziniert und angezogen hat.

Dass beim Lichtnahrungsprozess verdrängte Emotionen ange-triggert werden, darüber habe ich schon oft geschrieben. Auch darüber, dass es beim Prozess größtenteils um Selbsterkenntnis geht und nur nebenbei ums Essen oder Nicht-Essen.

 

Als ich Anfang 2015 in den Prozess eingestiegen bin, hatte ich schon jede Menge spiritueller Arbeit hinter mir. Ich war seit 3 Jahren vegane Rohköstlerin und fühlte ich mich auf die Umstel-lung gut vorbereitet. Und natürlich sehnte ich mich nach einer tieferen Verbindung mit der Liebe und der sprituellen Trans-zendenz. Das war auch gut so, denn sonst hätte ich ja keine Motivation dafür gehabt, mich auf diese Erfahrung einzulas-sen. Ja, stimmt schon, wenn ich in manchen klaren Momenten ganz ehrlich auf mein Leben schaute, da gab es schon noch einige Baustellen, aber die waren sehr schön aufgeräumt und erst auf den zweiten Blick ersichtlich. Ein bisschen verdrängter Schmerz hier, ab und an emotionales Essen da, aber das hatte ich mit meiner Rohkosternährung ganz gut "im Griff". So war es auch eine meiner ersten Lektionen zu lernen, dass es einen riesigen Unterschied macht, ob eine Sache durchgefühlt und geheilt ist oder ob man sie lediglich "im Griff" hat.

Heilung fühlt sich entspannt und liebevoll an, etwas "im Griff" zu haben ist purer Stress und kostet sehr viel Energie. Ständig ist Angst vor einer kurzen Unaufmerksamkeit da, dass sich der
Griff lockert und das mühsam Unterdrückte vehement an die Oberfläche drängt.

Was ich ebenfalls lernen durfte, war, dass es immer nur um das Gefühl geht und niemals um die Sache selbst. Du willst dich glücklich fühlen, und das ist der einzige Grund dafür, dass du überhaupt etwas machst.

Glaube mir das nicht, prüfe es für dich nach, aber sei ehrlich!
Warum willst du mehr Geld, einen Partner, ein schönes Haus oder Auto, einen gesellschaftlichen Status?
Weil du glaubst, dass du dann glücklicher bist und für eine Weile wirst du es wahrscheinlich auch sein, wenn du bekommst was du dir wünscht.


So funktioniert das Leben, und für manche Menschen funktio-niert es bis zum Ende ihres Lebens so, wenn sie nicht irgend-wann aus dem Hamsterrad der Wünsche aussteigen.
Versteh das bitte nicht falsch, es ist gut Wünsche und Ziele zu haben und sich darüber zu freuen, wenn sie sich verwirklichen.
Machst du aber dein Glück davon abhängig, wirst du immer wieder Enttäuschungen erleben. Glück ist ein Bewusstseinszu-stand, für den du dich entscheiden kannst, unabhängig von den äußeren Gegebenheiten. Diese sind dann einfach das Sahne-häubchen auf deinem Kuchen und nicht der Kuchen selbst.

Aber darum geht es heute nicht.

Begeben wir uns bewusst auf den spirituellen Weg, verändern sich oft nur die Wünsche. Anstatt Reichtum oder ein größeres Haus oder Auto wünschen wir uns vordergründig eben Erleuch-tung oder bestimmte spirituelle Erfahrungen. Klingt ja (auch sich selbst gegenüber) besser, als würde man sagen, ich will mich von meiner "Baustelle" ablenken und diesen Schmerz nicht fühlen. Im Grunde ist das aber auch nichts anderes, als wenn du dich mit weltlichen Zielen und Wünschen ablenkst.

 

Wenn ich heute ganz ehrlich und ganz tief schaue, weiß ich, dass ich mit dem Lichtnahrungsprozess genau den Gefühlen und Schmerzen ausweichen wollte, die der Grund dafür waren, dass ich phasenweise immer wieder in mein emotionales Ess-verhalten zurückfiel, wofür ich mich dann auch noch verurteilte. Dann war erstmal Ende mit der Selbstliebe und ich dachte, erst dann wirklich glücklich sein zu können, wenn ich dieses Pro-blem gelöst hätte.
Das war meine spirituelle Falle, mein Glücklichsein in die Zukunft zu projizieren und von Bedingungen abhängig zu machen. Gleichzeitig war es auch der "Urgrund" meiner Moti-vation zur Lichtnahrung, denn wenn nicht mehr gegessen wird, gibt es auch keine Probleme damit.

Läuten bei dir jetzt ein paar Alarmglocken?

Wie fühlt sich das an?
Kannst du ganz entspannt in diese Richtung schauen oder kommt Stress auf?
Was willst du wirklich vermeiden oder erreichen?


Erinnere dich: Es geht immer nur um das Gefühl.

Vielleicht kannst oder willst du jetzt auch nicht hinschauen (auf einer unbewussten Ebene). Ich wollte/konnte es auch nicht. Aber sei sicher, der Prozess führt dich zuerst genau dorthin, genau dorthin wo du NICHT hinwillst.

Denn das, was du unbedingt vermeiden willst, ist auch das, was dich von deinem Glücklichsein abhält.

Was, glaubst du, hindert dich daran JETZT glücklich zu sein?
Ich kann erst glücklich sein, wenn ... ich gesund bin - viel Geld habe - eine(n) Partner(in) habe - in der Rente bin - alle meine Emotionen geheilt habe :-) - wenn alles perfekt ist.

Das Leben lädt dich ein, JETZT glücklich zu sein ... mit wenig Geld - ohne Partner*in ... so "unperfekt" wie du eben bist.

Und wenn du bereit bist, dir anzuschauen, was dich deiner Ansicht nach am Glücklichsein hindert, wirst du sehen, dass das nur ein Gedanke in deinem Kopf ist, der dir das einredet.

 

Du kannst immer glücklich sein - HIER und JETZT - wenn du aufhörst, deine Erfahrungen oder dich selbst zu bewerten und dein Glück von irgendeinem Ziel abhängig zu machen.
Und das Schönste daran ist: Dann kommt das Gewünschte zu dir oder es kommt nicht (Auf jeden Fall steigen deine Chancen dass es kommt, weil du in der Frequenz der Freude und Dank-barkeit schwingst.).

Nur ist dir das dann nicht mehr so wichtig: du bist glücklich - und es geht immer nur um das Gefühl!

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