Was verändert sich beim Lichtnahrungsprozess?

Heute möchte ich auf eine wichtige Frage eingehen, nämlich die, was sich beim Lichtnahrungsprozess für dich verändern kann. Wie schon sehr oft erwähnt, wirst du wahrscheinlich nicht über Nacht zum Lichtköstler werden, zumindest durchle-ben die meisten Menschen zuerst andere Erfahrungen, die sie so vielleicht nicht erwartet haben. Bei mir und den meisten Menschen, die ihre Ernährung auf Lichtnahrung umstellen möchten, zeigen sich während und nach dem Prozess unver-arbeitete bzw. angestaute Emotionen. Viele Gefühle, die im Laufe des Lebens nicht zu Ende gefühlt wurden, zeigen sich in diesem Prozess, weil sich der Körper von diesen Belastungen befreien will. Darüber habe ich schon oft geschrieben und wenn du noch Fragen dazu hast, kannst du sie mir heute Abend um 19:00 im Live-Webinar gerne stellen.

Es geschehen aber auch andere Umstellungsprozesse bzw. Ver-änderungen und auf diese möchte ich heute näher eingehen.

So kann es sein, dass sich während oder auch nach dem Licht-nahrungsprozess erlebte physische Traumata - durch Unfälle, Verletzungen oder medizinische Eingriffe usw. - nochmals zeigen. Es kann recht interessant sein das zu beobachten. Ich selbst hatte vor vielen Jahren einen Motorradunfall, bei dem ich mir eine schwere Prellung des linken Knies zugezogen hatte. Ich konnte das Knie damals fast zwei Wochen nicht richtig belasten und humpelte mehr schlecht als recht durch die Gegend. Nach dem Prozess habe ich dann das linke Knie immer wieder mal gespürt und es war auch ein paar Tage leicht angeschwollen. Da mir der Zusammenhang schnell bewusst wurde, beobachtete ich den Vorgang lediglich und nach einiger Zeit verschwanden die Symptome von selbst wieder.

Das ist der normale Ablauf bei solchen Erlebnissen, dass ein-em die Situation oder das Ereignis bewussst wird und die körperlichen Wahrnehmungen nach ein paar Tagen wieder verschwinden.
Ein lieber Bekannter bekam für ein paar Tage Halsschmerzen, weil ihm in jungen Jahren die Mandeln entfernt wurden und ein Teil der traumatischen Erfahrung noch im Körper gespeichert war.

 

Ich glaube, du verstehst anhand dieser Beispiele, was ich meine.

Im Grunde ist das eine sehr wünschenswerte und positive Entwicklung, weil dadurch gespeicherter Stress den Körper verlassen kann. Bist du darauf vorbereitet, dass so etwas sein kann (nicht muss!), kannst du die Vorgänge beobachten und wirst den Körper nicht mit Ängsten belasten oder anderwertig stören. Du kannst ihn mit liebevoller Zuwendung unterstützen, indem du hineinspürst oder den Körper auch konkret fragst, was er jetzt braucht und was für ihn hilfreich ist. Wahrscheinlich bekommst du schnell eine Antwort in Form eines Bildes, eines Gefühles oder eines Gedankens. Vielleicht braucht dein Körper auch nur etwas Ruhe für seine Prozesse. Es kann auch sein, dass du für ein paar Tage Symptome bekommst, die an eine Erkältung erinnern. Das sind dann allgemeine Ent-giftungserscheinungen, die sich mit leichten Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und allgemeiner Müdigkeit zeigen können. In diesem Fall ist es hilfreich, dem Körper die Ruhe zu geben, die er braucht, um durch diese Reinigungsphase zu gehen. Je nach Verfassung kann auch leichte Bewegung, ein Spaziergang in der Natur oder Schwimmen, wenn du das magst, angenehm für den Körper sein.

 

Spür einfach rein, was deinem Körper jetzt gut tun könnte und überfordere ihn nicht. In ein paar Tagen ist das wieder vorbei.

Das waren jetzt körperliche Prozesse, die auftreten können.

 

Schauen wir uns noch die energetischen Veränderungen an, die sich mit dem Lichtnahrungsprozess zeigen können. Wahrscheinlich wirst du dich selbst etwas anders wahrnehmen, nicht so "dicht" oder abgegrenzt. Du wirst vielleicht auch die Vorgänge in deinem Umfeld verstärkt wahrnehmen, und das ist für viele Menschen am Anfang ungewohnt und oft unange-nehm. Es kann sein, dass du die Stimmungen der Menschen um dich herum verstärkt fühlen wirst und dich damit identifizierst, also glaubst, es wären deine eigenen Gefühle. Wenn du darauf vorbereitet bist, ist es einfach ein Lernprozess, dich nicht in alle Energien, die du wahrnimmst, zu verstricken. Du kannst alles beobachten und wahrnehmen und dir doch bewusst sein, dass das nicht deine Energien sind.

 

Der Schlüssel zur wertfreien Beobachtung ist die Achtsam-keit. Es ist total spannend, einfach einmal zu beobachten, wohin die eigene Aufmerksamkeit, der Fokus des Bewusstseins, gerade gerichtet wird und wie dabei Anhaftung geschieht. Und auch, welche Gefühle dabei aufkommen, welche Körperem-pfindungen dadurch ausgelöst werden. Wenn du einige Zeit damit spielst, wirst du leicht erkennen können, was "deins" ist und was du in deinem Umfeld wahrnimmst. Dann kannst du alles beobachten, ohne dass es dich emotional belastet, weil du während der Beobachtung bei dir, in deinem Körper, bleibst.
Am Anfang ist es hilfreich, sich auf den Atem zu fokussieren und den Körper bewusst zu spüren (den Körper berühren, Kontakt aufnehmen oder Hände und Füße spüren).

Als hochsensibler Mensch war das für mich keine große Umstel-lung, außer dass es vielleicht noch etwas intensiver wurde. Für normalsensible Menschen ist die Erfahrung, auf einmal mehr wahrzunehmen, möglicherweiser am Anfang etwas irritierend.

 

Was da hilft und was Hochsensible ohnehin regelmäßig brau-chen um sich wohlzufühlen, ist, in die Stille zu gehen und in den weiten Raum der Nicht-Identifikation einzutauchen, aus dem alles hervorgeht und in den hinein alles auch wieder vergeht. Also immer wieder mal mit deiner wahren Natur Kon-takt aufzunehmen und in ihr zu verweilen. In der offenen Weite des  ‚Auch das bin ich‘  beheimatet, brauchst du dann keine Schutzmauern mehr um dich herum. Deine Offenheit und intensivere Wahrnehmung ist dann kein Nachteil mehr und keine Belastung, sondern eine Stärke, die du für dich und andere nutzen kannst.

 

Vielleicht machst du auch die Erfahrung, dass sich andere Men-schen gerne in deiner Nähe aufhalten, weil du Ruhe und Frieden ausstrahlst. Du fühlst dich wieder mehr mit allem verbunden, und das ist es auch, was für die meisten Menschen die tiefere Motivation ist, sich überhaupt mit Lichtnahrung zu beschäf-tigen.

Heute Abend (06.09.2018) um 19:00 gehe ich auf Facebook live, spreche über Lichtnahrung aus meiner Sicht und stelle meine "Seelengenährt-Lichtnahrungsbegleitung" vor. Ich freue mich auf dich und deine Fragen! Es ist keine Anmeldung erford-erlich, einfach um 19:00 hier auf den Link klicken:

Ich biete im Herbst (im Oktober & November) 4 Menschen die Möglichkeit, sich 2 Monate lang durch einen sanften Lichtnah-rungsprozess begleiten zu lassen. Das Ziel dabei ist nicht gänz-lich mit dem Essen aufzuhören, sondern die Grundlage dafür zu schaffen, dass sich der Körper immer mehr auf diese Ernäh-rungsform umstellen kann.
Ich freue mich sehr, dass ich dir heute das fertige Kurspro-gramm vorstellen kann. Hier kannst du dich ausführlich über den Kurs informieren und, wenn du dich angesprochen fühlst, für einen der 4 Plätze bewerben.