Warum passiert das mir?

Hast du dich das auch schon einmal gefragt?

Oder vielleicht sogar öfter?

Oder dachtest du dir, dass das Leben ungerecht ist und du ein Opfer der Umstände bist?

 

Heute möchte ich ein paar Gedanken zum Thema Entwicklung und Erwachen mit dir teilen. Das Thema kam in meinem Urlaub über eine eigene Erfahrung zu mir, und fast wäre ich selbst in die Falle meines Egos und des Verstandes getappt, obwohl ich die, meistens nicht geraden, Wege der Entwicklung schon oft bei mir und auch bei anderen Menschen beobachtet habe. Nur wenn es dich unerwartet erwischt, bedarf es manch-mal schon einer längeren Selbstreflexion um Zusammenhänge zu erkennen. Ich habe schon oft erlebt, dass Entwicklung niemals geradlinig verläuft, sondern eher in der Form eines Aktienkurses. Nachdem ein neuer "Höchststand" erreicht wird, folgt sehr oft wieder eine Talfahrt, nur damit sich die Kurve zu einer noch höheren Höhe emporschwingen kann.


Wir genießen die Höhen, das ist ganz normal, aber wie gehen wir mit einem scheinbaren Rückschlag oder einem "unerklär-lichen negativen Ereignis" um?
Oft hadern wir dann mit dem Schicksal oder fragen uns: "Warum passiert das ausgerechnet mir/oder ausgerechnet jetzt?"

Machst du dich falsch dafür oder kannst du anerkennen, dass es der nächste Schritt in deiner Entwicklung sein kann, der not-wendig ist?

Nur deine Bewertung macht eine Erfahrung "negativ"!

 

Dazu möchte ich dir ein Erlebnis aus meinem Urlaub erzählen.

Mitte Juni war ich im Urlaub in Kroatien. Ich habe mich sehr auf diese Woche gefreut und konnte es kaum erwarten, endlich wieder am Meer zu sein. Das Hotel übertraf in allen Bereichen meine Erwartungen und ich fühlte mich tatsächlich wie im Paradies gelandet. Die wunderschöne Bucht, das glasklare Meer, der Blumengarten und die alten Bäume in der Hotelanlage; das war wirklich ein Ort der Ruhe, Entspannung und Erholung.

 

Ich begann den Tag mit einem Lauf auf der langen Uferprome-nade und einer Yogaeinheit am Pool. Danach im Meer schwim-men und einfach in die Schönheit dieses Platzes eintauchen - alles war perfekt.

 

Nach zwei Tagen merkte ich, wie mein Geist immer mehr zur Ruhe kam und ich ganz im Hier und Jetzt ankam. Die anstren-gende Zeit vor dem Urlaub war vergessen und ich war rundum glücklich und zufrieden.

Am fünften Tag passierte es. Ich hängte mein Handtuch zum Trocknen an einen Haken am Sonnenschirm auf, als ich einen stechenden Schmerz im Rücken spürte. Es war eine unschein-bare Bewegung und auch meine letzte schmerzfreie für die nächsten Tage. Der Ischiasnerv, den ich seit Jahren immer wieder mal leicht spürte, legte mich für den Rest des Urlaubs lahm. Ich konnte kaum noch gehen und jede Bewegung verur-sachte mir heftige Schmerzen.

 

Natürlich kamen mir Gedanken wie "Warum gerade im Urlaub?" oder "Wieso gerade jetzt, wo alles so schön ist?" in den Sinn. Vielleicht ist es dir auch schon so ergangen, dass es dir gerade besonders gut ging und dann passierte etwas Unerfreuliches. Oder du fährst in den Urlaub und wirst krank. Vielleicht hast du dich dann gefragt, wieso das gerade dann geschieht, wenn du besonders gut drauf bist und sicher keine negativen Gedanken hattest. Oder warum dir das gerade jetzt passiert.


Das ist nur menschlich, aber es bringt dich nicht weiter. Anstatt zu viel darüber NACHZUDENKEN, kann es hilfreich sein, in die Stille zu gehen und zu FÜHLEN was da ist.

Welche Botschaft beinhaltet dieses Ereignis, das so unerwar-tet zu dir gekommen ist?

Das ist natürlich nicht so leicht und auch ich war zuerst im Widerstand mit dieser unerwarteten Situation, die meine Urlaubsfreude sehr trübte. Trauer kam hoch, Enttäuschung und Frust. Von einer Minute auf die andere war alles anders.

Den Rest des Tages verbrachte ich sehr ruhig auf meiner Liege und ging dann bald schlafen. Am nächsten Morgen war es noch schlimmer und es kam der Punkt, an dem Frust, Schmerz und Widerstand ihren Höhepunkt erreichten.

Ich fühlte so viel Hilflosigkeit und Traurigkeit aufsteigen, dass ich nichts mehr entgegenhalten konnte - und so krümmte ich mich auf dem Bett zusammen und begann zu weinen. In diesem Moment fühlte es sich an, als ob sich eine Schleuse öffnen würde und all die Anspannung der letzten Wochen wie ein Sturzbach aus mir heraussprudeln würde. Die Tränen flossen und mein ganzes System begann sich zu entspannen.
Es war so erleichternd und befreiend, sich der Hilflosigkeit hinzugeben, sich einfach dem Moment anzuvertrauen und zu fühlen, dass alles gut ist so wie es ist. Ich wollte nicht mehr stark sein oder positiv denken, ich fühlte mich elend und das war in Ordnung. Ich konnte das vielleicht zum ersten Mal in meinem
Leben annehmen. Mir kamen so viele Situationen aus der Ver-gangenheit in den Sinn, wo es mir schlecht gegangen ist und ich immer noch versucht hatte stark zu sein, dagegen zu halten und mir nichts anmerken zu lassen.

 

Vielleicht kennst du das ja auch?

 

Erst die Ruhe der ersten Urlaubstage ermöglichte es, dass sich Türen zu diesen tiefen Bewusstseinsschichten öffnen und alte, verdrängte Emotionen an die Oberfläche kommen konnten. Auch ein Thema aus meiner Kindheit wurde mit hochgespült, das ich dann zu Hause mit einer befreundeten Therapeutin in die Heilung bringen konnte.

Sehr oft höre ich von Menschen, die auf dem Weg des Erwa-chens sind, dass es manchmal aussieht, als ob alles schlechter werden würde. Sie zweifeln an sich und glauben, dass sie etwas "falsch" machen, wenn sich unangenehme Dinge in ihrem Leben zeigen. Und ja, es ist nicht immer leicht, das Geschenk in so einer Situation zu sehen. Manchmal bedarf es anscheinend aber ganz spezieller Erfahrungen, um an tief verdrängte Emotionen und Muster heranzukommen, und es braucht etwas Zeit, bis sich die Zusammenhänge zeigen. Auf dem ersten Blick mag die erlebte Situation wie ein Rückschlag oder eine "Strafe" aussehen, und doch dient alles im Leben letztendlich der Entwicklung und Heilwerdung.

 

Tief sitzende Blockaden und Glaubensmuster können unseren Fortschritt stark bremsen und uns daran hindern, die nächsten Schritte unserer Entwicklung zu gehen. Im Alltagsbewusstsein mit den täglichen Beschäftigungen ist es sehr schwer, an solche
Themen heranzukommen. Und so führt uns das Leben manch-mal in eine unerwartete, extreme Situation, in der wir eher bereit sind aufzumachen und uns auf das Geschehen einzu-lassen.

 

Während der restlichen Urlaubstage war ich zwar körperlich eingeschränkt aber innerlich wieder im Frieden.

Ich erzähle dir das um dir Mut zu machen, sobald du dich mit einer unangenehmen Situation konfrontiert siehst oder dich ein sogenannter Schicksalsschlag ereilt.

Abgesehen von einschneidenden Ereignissen, wie einem Todes-fall, einer Trennung oder ähnlich traumatischen Situationen, kann es für jeden Menschen etwas anderes sein, das ihn aus seiner gewohnten Bahn wirft. So war es für mich als sportbe-geisterten Menschen sehr frustrierend, dass ich gerade im Urlaub derart bewegungseingeschränkt war.

Aber gerade die Akzeptanz dieser Erfahrung brachte Heilung und trug die Lösung von Anfang an schon in sich.

 

Nachdem mir die Botschaft der Situation bewusst wurde und sich die verdrängten Emotionen aus meinem Körper gelöst hatten, war es für meinen Chiropraktiker leicht, den verscho-benen Wirbel, der die Beschwerden verursachte, wieder einzu-richten.

 

Wenn wir bereit sind anzuerkennen, dass wir alles, was uns begegnet (auf einer unbewussten Ebene) selbst wählen, hilft das auch in unerfreulichen Situationen im Vertrauen zu bleiben. Anstatt zu fragen: "Warum passiert das ausgerechnet mir?" und uns als Opfer der Umstände zu fühlen, können wir nach dem Hinweis Ausschau halten, den wir uns mit dieser Erfahrung geben wollen. Wird er erkannt, kann sich die Situation sehr schnell wieder verändern und wir gehen erleichtert und gestärkt daraus hervor.

Mittlerweile geht es mir wieder sehr gut und ich habe ein auch heuer wieder ein Sommer-Special für dich:

 

Im Juli und August bekommst du 3 Seelengenährt-Sitzungen zu einem Thema deiner Wahl oder 3 Access-Bars Anwendungen zum Preis von 2.

 

Hier kannst du dich anmelden: