Wie siehst du die Welt? - Teil 1

Die folgende Aussage von Mooji, einem erleuchteten Lehrer, hat mich sehr zum Nachdenken gebracht und auch diesen Beitrag inspiriert:

 

"Du siehst die Welt nicht wie sie ist, du siehst die Welt so wie du bist."

 

Was macht das mit dir, wenn du diese Worte liest?

Was wäre, wenn die Welt "da draußen" nur eine Reflexion deiner Selbst ist?

Und was wäre, wenn du selbst entscheiden könntest, wie du diese Welt wahrnehmen möchtest?

Kann es sein, dass du die gleiche Situation vollkommen anders bewerten und grundsätzlich unterschiedliche Gefühle dazu haben kannst?

Und wie ist das überhaupt mit der Bewertung?


Von der Quantenphysik wissen wir, dass die Beobachtung Einfluss auf das Beobachtete hat. Wenn zB ein Wissenschaft-ler ein bestimmtes Ergebnis erwartet, ist es sehr wahrschein-lich, dass sich das Versuchsobjekt entprechend verhalten wird, also der Erwartung entsprechen wird.

Welche Auswirkung hat das auf unser Leben, wenn wir diesen Gedanken konsequent verfolgen?

Dazu möchte ich heute ein paar Gedanken mit dir teilen und auch einige Beispiele dazu anführen.

Ich glaube, jeder Mensch, der einmal verliebt war, kann sich an diesen schönen und freudvollen Zustand erinnern. Vielleicht kannst du dich auch daran erinnern, wie du in dieser Zeit die Welt gesehen hast. Ich habe überall nur Schönheit gesehen, habe fremde Menschen auf der Straße angelächelt und in den meisten Fällen wurde dieses Lächeln erwidert - und wenn ein-mal jemand mürrisch dreinschaute, war mir das egal. Ich war glücklich, lachte weiter und fühlte nur Mitgefühl mit diesem Griesgram. Nichts und niemand konnte die Liebe und Freude, die ich in mir fühlte, schmälern.

 

Was fühlst du jetzt, wenn du das liest?

 

Ich bin sicher, dir kommt eine Zeit in den Sinn, in der auch du sehr verliebt warst. Vielleicht fühlst du auch dieses Gefühl von damals wieder und ein Lächeln zaubert sich auf deine Lippen. Du gehst mit dem Gefühl von Verliebtsein in Resonanz und spürst sofort die Auswirkung in deinem Körper.

 

Das funktioniert natürlich auch andersrum. Wenn du Nach-richten schaust oder die Tageszeitung liest, in der meistens wenig erfreuliche Meldungen stehen, kannst du spüren, wie das deine Energie verändert. Ich fühle dann ein Gefühl von Enge und Schwere, das mich förmlich runterzieht. Wie du selbst merken kannst, beeinflusst das, womit sich unser Geist be-schäftigt, unsere Gefühle und diese bestimmen, durch welchen Filter wir die Welt sehen.

Ein anderes Beispiel zur Sicht auf die Welt ist unsere bzw. die kollektive Vorstellung der Gesellschaft, in der wir leben.

 

Die meisten Menschen in unserer westlichen Gesellschaft haben zB die Vorstellung, dass ein Knochenbruch etwa 6 Wochen braucht um zu heilen, dass es nötig ist einen Gips zu tragen und dass der Körperteil ruhiggestellt werden muss. Dem gegenüber steht die Beobachtung von Menschen, die andere Kulturkreise besucht und über ganz andere Erfahrungen berichtet haben. So gibt es bei den Aborigines in Australien oder anderen Naturvöl-kern Schamanen, die Knochenbrüche innerhalb eines Tages
heilen können. Dafür ist es aber notwendig, dass der Patient dem Heiler vertraut und selbst davon überzeugt ist, dass das möglich ist.

 

Wenn du dazu mehr wissen willst, schau gerne auf die Home-page von Mohamed Khalifa, der in Österreich arbeitet und bei dem Spitzensportler und Prominente in Behandlung sind:

Ich selbst habe in einem ähnlichen Zusammenhang schon interessante Erfahrungen gemacht. Dabei ging es um einen verstauchten Knöchel. Nachdem ich beim Laufen umgeknöchelt und gestürzt war, stand ich so rasch es ging wieder auf. Ich ignorierte die Schmerzen so gut wie möglich und ging mehr-mals normal über die Unfallstelle. Damit zeigte ich dem Kör-per das richtige Bewegungsmuster, also ohne Sturz, und "überschrieb" damit das Erlebte. Mit jeder Wiederholung ging es besser und nach einiger Zeit konnte ich sogar wieder laufen. Das Ergebnis davon war, dass der Knöchel nur wenig anschwoll und funktionstüchtig blieb, wenn auch Schmerzen da waren. Diese waren aus meiner Sicht das Ergebnis meiner Zweifel an dieser Methode, die ich kurz zuvor auf einem Seminar kennen-gelernt hatte.

Wie sieht es aber mit äußeren Ereignissen aus, die wir erfahren? Sind diese immer gleich für uns?

Ich möchte sagen, das kommt auf unsere Bewertung an.


Ich kann mich gut an zwei völlig gleiche äußere Bedingungen erinnern, die komplett andere Gefühle und somit ein anderes Erleben in mir ausgelöst haben. Dabei ging es um Regen.

In der ersten Situation überraschte mich der Regen während eines längeren Laufes. Ich war schon eine Weile lang unter-wegs, als es zu regnen begann. Ich lief auf einem schönen Weg durch eine Wiese und fühlte mich vollkommen verbunden mit der Natur um mich herum. Der Duft der Gräser, der weiche Boden unter meinen Füssen, die frische Luft, es war einfach wundervoll. In diesem Moment erlebte ich den Regen als will-kommene Abkühlung, die mich in keiner Weise störte. Im Gegenteil, ich konnte das kühle Wasser auf meiner Haut richtig genießen, hüpfte über kleine Lacken und spielte mit den Regen-tropfen :-).

In der zweiten Situation überraschte mich der Regen auf dem Heimweg vom Bahnhof. Ich hatte eine stressigen Tag hinter mir, war müde und wollte nur noch nach Hause kommen. Auf halbem Weg begann es zu regnen. Das hatte mir gerade noch gefehlt. Diesmal störte mich der Regen und ich ärgerte mich da-rüber, dass ich keinen Schirm mitgenommen hatte. Der Regen trug dazu bei, dass sich meine Stimmung weiter trübte, indem ich in Widerstand mit der Erfahrung ging. Es war der gleiche Sommerregen, die gleiche Stärke, das gleiche äußere Ereignis. Nur meine Stimmung und Bewertung machte den Unterschied.

Ich habe dir jetzt drei Situationen geschildert, in denen unsere innere Einstellung, dem Ereignis gegenüber, völlig unterschiedliche Erfahrungen hervorbringt.

 

Vielleicht kennst du den, in spirituellen Kreisen, viel zitierten Spruch "Wie innen, so außen."

Es gibt aber auch die Fortsetzung davon: "Wie außen, so innen." Was soll das dann bedeuten?

Für mich ist es eine Frage der Präsenz, welcher Teil wirksam wird.

 

Wenn ich in meinem Körper präsent und zentriert bin, gilt "Wie innen, so außen." Wenn ich zB in einem überfüllten Öffi bin und in mir präsent bleiben kann, wird die Unruhe um mich herum nur wenig Auswirkung auf mich haben. Ich werde sie wahrnehmen und mich nicht länger als nötig dieser Situation aussetzen, aber sie wird kaum Einfluss auf meine Stimmung und meine Gefühle haben. Ich ruhe in mir, und da wo ICH BIN, ist Ruhe und Frieden. Bin ich bei mir, fühlt es sich an, als ob ich eine Teflonbeschichtung hätte, an der äußere Einflüsse leicht und sanft abgleiten.

 

Ganz anders nehme ich es wahr, wenn ich hektisch und ge-stresst die gleiche Situation erlebe. Dann nervt mich das Außen und mein Widerstand dagegen erlaubt meinem Umfeld, Ein-fluss auf mich zu nehmen.

 

Es ist alles nur eine Frage der Achtsamkeit und Präsenz!

Diese und ähnliche Erlebnisse haben mich davon überzeugt, dass wir die Welt tatsächlich durch den Filter unserer Emotionen und Vorstellungen betrachten und erfahren.

 

Dazu möchte ich eine kleine Übung mit dir teilen, die dir hilft, in einen immer angenehmeren Erlebniskosmos einzutauchen. Mit dieser Übung kann unser Verstand überlistet werden, damit er nicht sofort in Widerstand mit der gewünschten Veränder-ung geht.

 

Dafür ist die Formulierung "Wie fühlt es sich an ..." sehr hilf-reich. Wenn du zB merkst, dass du nicht in deinem Körper präsent bist und das Umfeld Einfluss auf dich nimmt, kannst
du dich fragen: "Wie fühlst es sich an, wenn mein Umfeld keinen Einfluss mehr auf mich und mein Feld hat?" Du wirst die Veränderung sofort spüren und merken, wie du wieder mehr in deinem Körper präsent bist und deinen Raum ein-nimmst.

 

Wenn du magst, übe jeden Tag nur ein paar Minuten mit der folgenden Frage: "Wie fühlt es sich an, wenn das kollektive Bewusstseinsfeld keinen Einfluss und keine Wirkung mehr auf mich und mein Feld hat?" Übe damit einen Monat lang und erfahre, was sich dadurch verändert. Und ja, ich weiß, das ist "negativ" formuliert, aber ich bin der Ansicht, dass unser Unter-bewusstsein nicht blöd ist und sehr wohl versteht, was gemeint ist. Für mich zählt die Energie hinter der Absicht und nicht die Worte. Natürlich kannst du den Satz auch anders formulieren, wenn das für dich stimmiger ist.

 

Viel Freude und Erfolg damit!

Mach es wie Pippi Langstrumpf und mach dir die Welt, wie sie dir gefällt. Dazu ist es sehr hilfreich, alte undienliche Programmierungen loszulassen und so Platz für neue Erfah-rungen zu schaffen.

Die Arbeit von Andreas Goldemann kann dich dabei wunderbar unterstützen. Andreas ist ein "medizinisch Intuitiver", der über Stimme und Bewegung belastende Emotionen aus dem Körper und dem Energiefeld lösen kann. Die Veränderungen sind im Körper und auch emotional sofort spürbar, der Körper ent-spannt sich und innere Ruhe breitet sich aus.

Hier hast du die Möglichkeit 2 Sessions von Andreas' Kurs "Zurück zum Ursprung" gratis anzuschauen und selbst sofortige Veränderungen zu erfahren. Ich kann Andreas' Arbeit von Herzen empfehlen.