Dein inneres Wissen

Jeder von uns besitzt ein inneres Wissen - ein Wissen darüber, was für dich selbst als Person richtig oder falsch, stimmig oder
unstimmig ist. Dieses Gefühl steht uns jederzeit zur Verfügung und wir haben uneingeschränkt Zugriff darauf, wenn - ja, wenn wir bereit sind, es auch abzurufen und anzuwenden. Das ist gar nichts Esoterisches oder besonders Spirituelles, sondern ein ganz normaler Vorgang, der aber immer weniger praktiziert wird. Viele Menschen sind bereit, den Informationen, die sie von außen beziehen, mehr Glauben zu schenken, als dem eigenen inneren Wissen und die Meinung anderer Menschen höher einzuschätzen, als die eigene Wahrnehmung.


Das innere Wissen besteht aus zwei Bereichen, die sich ergän-zen. Da gibt es auf der einen Seite die Intuition, ein Gefühl, das uns die für uns passende Richtung oder Entscheidung anzeigt. Auf der anderen Seite gibt es etwas, das ich als Hausverstand bezeichnen würde und das uns auf der ganz praktischen Ebene hilft, Dinge zu durchschauen und uns eine Meinung zu bilden.

Wenn diese beiden Instanzen gut zusammenarbeiten, haben wir Zugriff auf unser inneres Wissen und vor allem Vertrauen in unsere Wahrnehmung.

 

Ich möchte für beide Bereiche Beispiele anführen, damit der Unterschied leicht erkannt werden kann. Außerdem werde ich auch auf mögliche Nachteile hinweisen, die daraus entstehen können, wenn wir uns nur auf Informationen, die von außen kommen, verlassen.

Dieses Thema möchte ich heute aufgreifen, weil mir aufgefallen ist, dass viele Menschen ihrem inneren Wissen nicht vertrauen oder erst gar nicht darauf zugreifen. Ehrlich gesagt ist mir nicht ganz klar, warum das so ist.

Kann es daran liegen, dass heutzutage so viele Informationen zur Verfügung stehen?

Wenn man etwas wissen will, schaut man auf Google oder Wikipedia, meistens ganz automatisch, bevor man sich selbst
darüber Gedanken gemacht hat.

Ist dir das auch schon einmal aufgefallen?

 

Auch gibt es mittlerweile für jeden Bereich des Lebens einen
"Experten", der über das Internet oder auch persönlich befragt werden kann. Zeitschriften sind voll von "Experten-Tipps" zu allen nur möglichen Themen, und irgendwie scheint es, als ob uns das kreative Denken und "selbst ausprobieren" immer mehr abhanden kommt.

 

Prinzipiell finde ich es gut, dass uns viele Informationen zur Verfügung stehen, ich sehe aber auch die Verführung dadurch, die Antwort nur noch im Außen zu suchen und sich so Stück für Stück vom eigenen inneren Wissen zu entfernen. "Use it or loose it" trifft nicht nur auf unsere Muskeln zu, sondern auch auf die Fähigkeit selbstständig zu denken und unser inneres Wissen zu gebrauchen. Wenn wir uns nur noch auf die Antwor-ten vom Außen verlassen, sind wir manipulierbar und verlieren unsere natürliche Fähigkeit Unstimmigkeiten zu hinterfragen.

Bei manchen Dingen ist es natürlich gut, einen Experten zu Rate zu ziehen. Wenn bei meinem Auto etwas nicht stimmt, fahre ich in die Werkstatt, und wenn ein Haushaltsgerät kaputt ist, hole ich einen Fachmann. Das spart Zeit und Nerven und macht daher Sinn.

 

Eine ganz klare Grenze sehe ich aber da, wenn es um meinen Körper und seine Bedürfnisse geht. Wir bewohnen unseren Körper seit unserer Geburt. Warum glauben viele Menschen, dass ein anderer Mensch besser weiß, was für den eigenen Körper gut ist, auch wenn sich das für sich selbst nicht stimmig anfühlt?

 

Wenn ich einen Arzt oder Heilpraktiker besuche, gehe ich dahin um mir eine Meinung zu holen, die ich dann mit meinem eigenen Empfinden abgleichen kann bzw. lasse mich beraten, wie ein Problem behoben werden könnte. Und dann fühle ich rein, was davon für mich stimmig ist und was nicht. Das ist ein wichtiger Schritt, denn so behalte ich die Verantwortung für meine Gesundheit bei mir - und da gehört sie meiner Ansicht nach auch hin.

 

Gerade im Gesundheitsbereich wird sehr viel mit Normwerten gearbeitet, und da ist es meiner Ansicht nach sehr wichtig, auf das eigene Gefühl und sein inneres Wissen zu hören und sich eine gesunde Skepsis zu bewahren. Vor nicht allzu langer Zeit wurde z.B. die Obergrenze für Cholesterin gesenkt. Demnach sind tausende Menschen, die vorher als gesund galten, über Nacht auf einmal "behandlungsbedürftig".

Ein Schelm, der sich da Böses denkt und ein Fall für den Haus-verstand, würde ich sagen.

Ernährungsempfehlungen sind auch so ein Thema.

Was für einen Menschen wirklich gut ist, kann für einen ande-ren ganz unpassend sein. Besonders in diesem Bereich ist es wichtig, das innere Wissen zu Rate zu ziehen und dem Körper zu vertrauen, anstatt unreflektiert eine "Expertenmeinung" zu übernehmen.

 

Vor ein paar Tagen nahm ich an einem Webinar teil, wo der Experte seine Meinung über das Schlafbedürfnis teilte. Seiner Ansicht nach brauchen Frauen 9 und Männer 8 Stunden Schlaf. Eine interessante Ansicht, und es gibt sicher Menschen, für die
das zutrifft, für mich ist das aber überhaupt nicht stimmig. Da war bei mir sofort ein klares "Nein", passt für mich persönlich nicht. Umso erstaunter war ich, als eine Teilnehmerin im Chat fragte, ob sie wirklich unbedingt 9 Stunden im Bett liegen müsse, wenn sie nach 7 Stunden ausgeschlafen sei!?!

Sorry, aber da kam bei mir das Gefühl hoch, dass der Haus-verstand manche Menschen im Angesicht eines sogenannten "Experten" verlässt.

Warum bloß?

 

Was ich beobachtet habe, ist, dass viele Menschen nicht diffe-renzieren und sich (innerlich) von sich selbst entfernen, sobald ein Experte spricht und viele interessante und stimmige Sachen sagt. Sie nehmen dann unreflektiert ALLES für sich als wahr und richtig an, ohne es mit dem inneren Wissen zu prüfen. Da setzt anscheinend so eine Art Schwarz-Weiß-Denken ein, alles oder nichts. Vielleicht ist da auch eine gewisse Bequemlichkeit im Spiel, lieber das ganze "Paket" unreflektiert zu übernehmen, als es für sich zu zerlegen und auszusortieren.

Wenn ich mir einen Vortrag anhöre, versuche ich mit einem Teil der Aufmerksamkeit immer bei mir zu bleiben und das Gehörte mit meinem inneren Wissen abzugleichen. Mein inneres Wissen hat für mich oberste Priorität! So kann ich lernen und meinen Horizont erweitern und mir aus der Fülle an Informationen das herausnehmen, was für mich passt.

Gerade hier sehe ich eine große Herausforderung, wenn es um Manipulation geht. In der Berichterstattung der Medien und besonders in der Politik wird immer wieder ganz bewusst mit Halbwahrheiten gearbeitet oder es werden in zehn wahren Aussagen zwei Lügen verpackt. Sehr ähnlich sehe ich es auch, was das Gesundheitssystem anbelangt oder alle Bereiche, bei denen es um viel Geld oder Einfluss geht.

 

Wenn wir es uns zur Gewohnheit machen, Meinungen, die uns angeboten werden, zu hinterfragen und mit unserem inneren Wissen abzugleichen, trainieren wir unseren "Intuitionsmuskel" und lernen unserer eigenen Wahrnehmung wieder zu vertrau-en. Für mich ist das der beste Weg, um mich im Informations-dschungel zurecht zu finden und gleichzeitig offen für Neues zu sein.

Das waren jetzt ein paar praktische Beispiele.

 

Wie schaut es mit unserer Intuition aus?

 

Als ich das letzte Mal auf einer Messe war, hatte ich eine Karten-legerin als Nachbarin neben meinem Stand. So konnte ich beo-bachten, dass sie den ganzen Tag beschäftigt war, und oft war-teten Besucher schon ungeduldig auf ihren Termin. Ich war wirklich erstaunt darüber, wie viele Menschen sich da beraten ließen. In einer Pause kam ich mit ihr ins Gespräch und fragte sie, was die Leute denn so wissen wollen. Meistens waren es persönliche Dinge, wie ein Jobwechsel, eine Trennung oder ein Umzug.

Braucht es da wirklich eine Hellseherin für die Entscheidungs-findung?

 

Gerade für solche persönlichen Dinge haben wir ja unserer inneres Wissen, unsere Intuition, zur Verfügung. Für mich hat die Nutzung des inneren Wissens viel mit Selbstermäch-tigung und Selbstvertrauen zu tun. Je mehr sich ein Mensch die Quelle des inneren Wissens erschließt, desto sicherer und ausgeglichener wird er sich fühlen. Es ist, wie vieles im Leben, eine Gewohnheit, entweder zuerst im Inneren nach Antworten zu suchen oder gleich nach außen zu schauen.


Heute wollte ich einfach meine Gedanken zu dieser Entwicklung mit dir teilen und dich einladen, dein inneres Wissen zu stär-ken. Erlaube dir selbst, dem, was du weißt, am meisten zu vertrauen. So können wir als selbstbestimmte Menschen die Herausforderungen unserer Zeit meistern und unser Leben so gestalten, dass es für uns passend ist.

 

Dein JA zu dir - Dein JA zum Leben.

Selbstliebe ist für mich ein wesentlicher Grundpfeiler für Selbstvertrauen.

 

Vor einiger Zeit habe ich die Arbeit von Andreas Bernknecht kennenlernen dürfen, die mir sehr geholfen hat, meine Selbst-liebe zu stärken und meine Grundschwingung dazu und auch in Bezug auf Geld zu verändern. Andreas arbeitet mit Binauralen Beats. Das sind Klänge, die das Gehirn schnell in einen tiefen, meditativen Zustand bringen und auch den Körper entspannen. Dadurch können die Abwehrmechanismen des Verstandes umgangen und Veränderungen direkt im Unterbewusstsein vorgenommen werden. Negative Glaubenssätze können "über-schrieben" und so eine andere Resonanz erzeugt werden.

 

Im kostenfreien Webinar erfährst du mehr darüber und bekommst eine Hörprobe geschenkt:

Wenn sie dir gefallen, kannst du sie hier kaufen: