3 Tipps für die Fastenzeit

Bald haben wir die Hälfte der Fastenzeit erreicht und ich möchte heute ein paar Gedanken zum Thema "Fasten" mit dir teilen.

 

Bei Fasten denken die meisten Menschen sofort ans Essen, aber es gibt so viele Dinge, von denen temporär gefastet werden kann: von Facebook & Co beispielsweise, vom Fernsehen, von Menschen und Dingen, die einem nicht gut tun und von nega-tiven Einflüssen allgemein.


Was bedeutet Fasten für dich?

 

Für mich bedeutet Fasten bewusster zu werden, in sich hinein-hören, mehr Achtsamkeit im Alltag üben und auch Gewohn-heiten zu überdenken. Fasten ist für mich ein Aussortieren, zu entscheiden was mir noch dienlich ist und was nicht.

 

Dabei geht es nicht darum, manche Dinge prinzipiell als schlecht zu bewerten oder gar zu verurteilen. Alles hat seinen Platz im Leben zu seiner Zeit. Aber genauso wie du als Kind zur rechten Zeit vom Dreirad aufs Fahrrad umgestiegen bist, gibt es Dinge im Leben, die ihren Zweck erfüllt haben und einfach nicht mehr gebraucht werden.

 

Fasten hilft mir zu erkennen, wann der richtige Zeitpunkt zum Loslassen gekommen ist. Fasten schafft auch Raum für Neues, denn wie sollen neue Impulse ins Leben kommen wenn überhaupt kein Platz dafür da ist?

Beginnen wir zuerst mit dem klassischen Fastengedanken, der Reduzierung oder dem Verzicht auf physische Nahrung.
Schon etwa eine Woche vor Beginn der Fastenzeit haben mein Körper und mein ganzes Biosystem begonnen sich umzustellen. Der Wunsch nach Erleichterung auf allen Ebenen wurde spür-bar. So habe ich die ersten 7 Tage leichte Gemüsesäfte getrunken und, nach einem Schlemmertag, den ich sehr genossen habe, in der frostigen Zeit auf Fastensuppen umgestellt.

 

Da ich ja seit dem Lichtnahrungsprozess ohnehin auch von Prana genährt werde, fühlte sich das Loslassen der festen Nah-rung gleich von Beginn an angenehm an. Schon nach einigen Tagen fühlte ich mich viel klarer und zentrierter in meinem Körper und meinem Geist. Die Gedanken kamen immer mehr zur Ruhe und heitere Gelassenheit stellte sich ein. Wunderbar.

 

Was ich ganz wichtig beim Fasten finde, ist auf den Körper zu hören und sich dabei wohlzufühlen. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten zu fasten und nicht jede Methode ist für jeden Körper passend. Einer will vielleicht ein paar Tage nur Wasser, ein Anderer Saft, Suppe oder Tee.

 

Mein erster Tipp dazu: Ausprobieren!

Und sollte es nicht das Richtige sein, nicht frustriert aufgeben, sondern einfach eine andere Methode versuchen.

 

Es sollte leicht gehen und angenehm sein.

Wenn weniger Nahrung aufgenommen wird, ist natürlich auch das ganze Körper-Geist-System feinfühliger. Dazu kommt, dass der Körper die Gelegenheit nutzt, alte, angestaute Emo-tionen zu entlassen. Aus meiner Sicht ist das der häufigste Grund, wegen dem Fastenkuren abgebrochen werden. Das, was wir manchmal fälschlich als physischen Hunger bezeichnen, sind in Wahrheit oft eingelagerte Emotionen, die sich aus den Organen bzw. dem Körpergewebe lösen. Dann ist es wichtig, sehr achtsam zu sein, genau hinzuspüren und sich selbst nicht zu überfordern.

 

Mein zweiter Tipp: Atmen hilft da sehr gut.

Den Atem zu der Empfindung fließen lassen und JA zu dem was
sich zeigt sagen. Oft reichen ein paar Minuten liebevoller Auf-merksamkeit und das "Hungergefühl" ist weg. Ich habe das schon so oft erlebt, dass ich mittlerweile sehr genau fühlen kann, ob es eine energetische Intensität ist oder ob der Körper nach Nahrung verlangt. Auch das kann schon mal vorkommen. Intensive energetische Prozesse verbrauchen viel Energie, und wenn es zu viel wird, kann es sein, dass der Körper eine kleine Unterstützung braucht. Oft habe ich dann den Fehler gemacht, frustriert zu sein und den Benefit des Fastens prinzipiell in Frage zu stellen und habe abgebrochen.

Das ist in den wenigsten Fällen nötig!

 

Mein dritter Tipp: Manchmal reicht ein extra Glas Saft oder ein extra Teller Suppe und der Körper ist wieder zufrieden. Und wenn nicht, dann iss achtsam ein paar Bissen und du wirst spüren, sobald es genug ist.

 

Mach kein Dogma draus, so wie ich das lange gemacht habe! - "ganz oder gar nicht". Heute kann ich nur sagen, so ein Unsinn.

Liebevoll mit dir selbst und deinem Körper umzugehen, ist so viel wichtiger als verbissener Ehrgeiz und Perfektionismus.

 

Manchmal ist es wichtiger, durch einen energetischen Prozess zu gehen und, wenn nötig, zu essen, als sich strikt an ein Fastenprozedere zu halten. Wenn du es locker angehst und dich
wohlfühlst, kann es sein, dass du deine Fastenzeit dann gerne um ein paar Tage verlängern möchtest, wenn es dir wieder gut geht. Oder du willst ab und zu einen Fastentag oder ein Fasten-tenwochenende einlegen, um dir und deinem Körper etwas Gutes zu tun.

 

Für mich ist das Fasten eine Möglichkeit, um Körper und Geist zu klären und in Einklang zu bringen und nicht Selbst-zweck.

 

Das sind meine Tipps für das Fasten von physischer Nahrung, die ich mit dir teilen wollte. Es gibt aber auch andere Möglich-keiten zu fasten.

Prinzipiell finde ich es sinnvoll bei allen Dingen, die ich glaube unbedingt zu brauchen oder bei denen ich ein zwanghaftes Verhalten feststelle, ein paar Fastentage einzulegen. Auch bei Dingen, die nur aus einer Gewohnheit heraus geschehen, kann Fasten dabei helfen, wieder mehr Bewusstsein und Klarheit hineinzubringen.

 

Wie faste ich da?

Einfach mal für ein paar Tage etwas anders machen!
Wenn du normalerweise gleich nachdem du heimkommst den Fernseher einschaltest um dich berieseln zu lassen, mach das ein paar Tage nicht. Nimm ein Bad, mach einen kleinen Abend-spaziergang oder mach was Kreatives und schau wie es dir damit geht.

 

Wie fühlt sich das an?

Was macht es mit dir?

 

Oder nimm dir bestimmte Zeiten frei von Facebook & Co. Sei einfach mal nicht erreichbar und mach in dieser Zeit etwas,
das dir Freude macht, nur für dich. Lass das gewohnte, wö-chentliche Treffen aus, wenn du nicht wirklich Lust hast hinzugehen. Oder lies eine Woche lang keine Zeitung. Schau was es mit dir macht, und wenn dir das nicht gefällt, kannst du immer noch zu deiner alten Gewohnheit zurückkehren.

 

Fasten lädt dazu ein, neue Räume zu öffnen, Grenzen auszu-loten und liebevoll zu erweitern.

Vielleicht habe ich dir jetzt Lust gemacht, dich auf das Erleb-nis Fasten einzulassen und auch ein paar Tage oder eine Woche lang dein Körper-Geist-System zu entlasten und mit neuem Schwung in den Frühling zu starten.

Vielleicht willst du ganz sanft beginnen, einmal nur eine Mahl-zeit auslassen (z.B. Dinnercancelling) und schauen, wohin es führt. Mach das, was dir gut tut und hab Freude damit!

Ganz zum Thema passend, habe ich hier noch einen Tipp für dich:


Vor einiger Zeit habe ich Andreas Goldemann kennengelernt und bin von seiner Arbeit total begeistert.  Andreas ist ein "medizinisch Intuitiver", der über Stimme und Bewegung belastende Emotionen aus dem Körper und dem Energiefeld lösen kann. Die Veränderungen im Körper sind sofort spürbar, Verspannungen lösen sich, die Beweglichkeit der Gelenke ver-bessert sich und vieles mehr.


Hier hast du die Möglichkeit 2 Sessions von Andreas' Kurs "Zurück zum Ursprung" GRATIS anzuschauen und selbst sofortige Veränderungen zu erfahren. Ich kann die Arbeit von Andreas von Herzen empfehlen.