So schöpfst du neuen Mut!

Wie geht es dir in dieser bewegten Zeit? Was fühlst du, wenn du in die Welt schaust und siehst, was da geschieht? Wie geht es dir, wenn du in dein Inneres schaust? Nimmst du die Liebe wahr, die du wahrhaftig bist? Oder sind da Ängste und Zweifel, ein Gefühl der Resignation, dass momentan alles zu viel oder zu schwer ist?

 

Manchmal kann es ganz schön anstrengend sein, positiv und zuversichtlich zu bleiben, wenn ein Problem sehr hartnäckig ist und sich sämtlichen Lösungsversuchen widersetzt. Vielleicht kennst du das auch, dass du etwas verändern willst, aber so sehr du dich darum bemühst, es will einfach nicht gelingen.

 

Vielleicht willst du eine ungesunde Angewohnheit (rauchen, trinken, zu viel essen) aufgeben, aber egal was du auch versuchst, wie sehr du dich bemühst, die alten Verhaltensweisen holen dich immer wieder ein. Oder du nimmst dir vor, etwas zu tun, was gut für dich ist (Sport
betreiben, meditieren, dich gesünder ernähren), und jedesmal, wenn du es tun willst, fühlst du einen so starken Widerstand dagegen, dass du erst gar nicht beginnst oder es kommt etwas dazwischen.

Du ziehst dein Sportdress an und das Telefon läutet. Das Gespräch dauert länger und danach ist auch die letzte Motivation weg, dich noch aufzuraffen und Sport zu machen. Oder du möchtest dir ein gesundes Abendessen zubereiten und dein Partner bringt Pizza mit nach Hause - na ja, morgen ist auch noch ein Tag. Oder du freust dich, dass du schon seit zwei Tagen nicht mehr rauchst. Beim Kollegentreffen bietet dir jemand eine Zigarette an und du greifst wie in Trance zu. Oder du fühlst einen so starken Widerstand gegen die Veränderung,
dass du erst gar nicht anfangen willst/kannst.

 

Willkommen im Club!

 

Das Wichtigste zuerst: Du bist nicht allein! Du bist nicht der
einzige "elende Versager" auf dieser Welt. Also bitte hör auf damit, dich dafür zu kritisieren und dir Vorwürfe zu machen. Das bringt gar nichts. Selbstvorwürfe führen dich nur noch weiter in eine emotionale Abwärtsspirale, die niemanden hilft und die gewünschte Veränderung noch mehr erschwert. Interessanter ist es, in Ruhe dahinter zu schauen was du dir damit zeigen willst.

Alle Situationen, die in deinem Leben erscheinen, sind von dir genauso gewollt. Du willst dir damit etwas zeigen, was noch im Verborgenen liegt und ungeheilt ist.

 

Manchmal, wenn eine sehr schmerzliche Erfahrung gemacht wurde, wird das Ereignis tief ins Unterbewusstsein verdrängt. Um dich vor weiterem Schmerz zu schützen, wird dein Unterbewusstsein alles dafür tun, dass du nicht daran erinnert wirst, obwohl das achtsame Anschauen dieser Erfahrung die Heilung wäre. Immer wenn du auch nur in die Nähe dieser "versiegelten Kammer" kommst, beginnt ein Abwehrprogramm zu laufen das dich selbst sabotiert.

 

Da hilft nur Geduld und Selbstmitgefühl. Das Leben ist immer für dich. Wenn du bereit bist das anzuerkennen, fällt es dir leichter, mit solchen Situationen umzugehen und dich für dein Unvermögen, endlich das zu tun, was du dir vorgenommen hast, zu lieben anstatt zu verurteilen.

 

Die Heilung solcher tiefsitzenden Emotionen kann lange dauern. Dabei ist es wichtig, zuversichtlich zu bleiben, auch wenn immer wieder Rückfälle in alte Verhaltensmuster kommen. Dranbleiben und die Bereitschaft hinzuschauen können auch diese Siegel aufweichen und alten Schmerz in
die Heilung bringen.

Was konkret kannst du machen?

 

Hinsetzen und mit den Gefühlen sein. Immer und immer wieder. Den Widerstand gegen die Veränderung fühlen. Es kann sehr heilsam sein, das zu fühlen was da ist, auch wenn dir die Veränderung nicht gelingt und du dann der alten Gewohnheit nachgibst. Auch das ist OK, sonst würde es nicht geschehen. Vielleicht ist da noch eine Erfahrung, die gemacht werden will, eine Erkenntnis, die für dich wichtig ist. Alles ist Ausdruck des einen Lebens.

 

"Warum gelingt es nicht?", fragst du dich entmutigt. Warum-Fragen führen zu nichts, manches ist aus unserer beschränkten Sicht nicht zu verstehen.

 

Besser wäre zu fragen: "Was kann ich dazu beitragen, dass es
gelingt?". Das öffnet neue Möglichkeiten und bringt dich aus der Opferrolle raus.

 

Und nochmals: Sei lieb zu dir selbst. Anerkenne dich auch für kleine Veränderungen in die gewünschte Richtung. Sei mit deinen Gefühlen und dem was sich zeigt.

Der konkrete Anlass, das ursprüngliche Ereignis, das hinter all dem liegt, ist natürlich bei jedem Menschen ein anderes und kann nur individuell betrachtet werden.

Es gibt hilfreiche Methoden, mit denen das schneller gelingen kann und die sind von Fall zu Fall verschieden.

 

Was ich dir heute geben möchte, sind zwei Spuren, denen die folgen kannst, und die bei fast allen Menschen vorhanden sind. Wenn du schon öfters mit der Veränderung gescheitert bist, ist da ziemlich sicher die Angst vor dem Versagen und vor einer weiteren Enttäuschung. Das sind sehr unangenehme Gefühle, die nicht leicht auszuhalten sind. Diese liegen aber meistens über dem eigentlichen Trauma. Weil sie sehr unangenehm sind, kommt dazu noch eine subtile "Angst vor dem Fühlen" selbst. Du willst dich nicht "als Versager" fühlen und genau das hindert dich daran, tiefer zu gehen und zum ursprünglichen Ereignis vorzudringen, das darunter liegt.

 

Es kann sein, dass diese Ängste viel unangenehmer zu fühlen sind, als das Ereignis selbst. Und so bleibst du in einer oberflächlichen Schleife, wehrst diese Ängst mit deiner "bevorzugten Methode" (essen, trinken, rauchen) ab und kannst die Ursache dafür nicht heilen.

 

Wenn das bei dir so ist, dann habe ich einen Tipp für dich, wie du neuen Mut schöpfen und diese zähen Schichten aus Angst und Widerständen durchdringen kannst.

So schöpfst du neuen Mut: Fake it, till you make it. Tu so

als ob...
Stell dir vor, wie du die angestrebte Veränderung bereits erreicht hast. Stell dir vor, wie du dich in einer herausfordernden Situation richtig gut fühlst, sie souverän meisterst und selbstbewusst aus ihr hervorgehst. Achte auf deine Gefühle. Fühlst du Widerstand, dann sei damit. Fühle die Angst, die Zweifel, was immer sich zeigt. Bleib dabei, auch wenn es unangenehm ist und du lieber weglaufen würdest. Fühle, was darunter ist. Atme mit dem Gefühl und bleib da.
Stell dir die Situation immer wieder vor, solange bis kein Widerstand mehr da ist und du dir selbst glaubst, dass du es schaffen kannst. Mach das vor dem Einschlafen und schlaf mit der neuen Situation ein. Das weicht diese darüberliegenden Schichten langsam auf.

 

Wenn du es dir vorstellen kannst, dann kannst du es auch schaffen. Die Ängste werden weniger und die Zuversicht kehrt zurück. Wahre Freiheit ist die Bereitschaft, alles zu fühlen, was sich zeigt. Wovor solltest du dich dann noch fürchten?

Wenn du merkst, dass es dir schwerfällt, aus dieser Schleife aus Angst und Enttäuschung rauszukommen, bin ich gerne für dich da. Ich zeige dir, wie es dir leichter gelingt, durch diese Schichten durchzutauchen und mit all deinen Gefühlen zu sein. Schau, welches Angebot für dich passt. Ich freu mich auf dich!