4 Tipps - Komm gesund durch den Herbst

Heute möchte ich ein wenig an den letzten Newsletter anschließen, weil viele Menschen in meinem Umfeld schon vom Herbstblues "befallen" zu sein scheinen. Da kommen Aussagen wie "die Schnupfensaison beginnt" oder "die schöne Zeit des Jahres ist jetzt vorbei", und gestern in meinem Lieblingscafé sah ich Menschen bei 25 Grad in der Sonne mit Steppjacke und Halstuch sitzen. Ich hatte ein T-Shirt und knielange Hosen an und betrachtete diese Menschen genauso neugierig und verwundert, wie sie mich betrachteten.

 

Wie jedes Jahr um diese Zeit scheint es mir, dass für manche Menschen mit dem Schulbeginn der Stichtag für das Ende des Sommers und der Freiluftsaison wäre. Für mich ist das sehr verwunderlich, weil ich mehr nach dem Wetter, wie es sich zeigt, gefühlten Temperaturen und weniger nach dem Datum im Kalender lebe.

 

Gerade in der Übergangszeit können wir mit ein paar einfachen Dingen den Grundstein für unsere Gesundheit in der kälteren Jahreszeit legen. 

Vorige Woche z.B. war es nochmals schön warm, und ich nutzte die angenehme Nachmittagssonne um ins Schwimmbad zu gehen. Dort schwamm ich eine halbe Stunde, gerade so lange wie es mir bei 18 Grad Wassertemperatur angenehm war.

 

Und das ist schon mein erster Tipp:


Jetzt in der Übergangszeit ist es gut, den Körper wieder an die kühleren Temperaturen zu gewöhnen. Schwimmen im kühlen Wasser ist eine wunderbare Möglichkeit dafür. Ich habe das Glück, einige Seen in der Nähe zu haben, wo ich jederzeit schwimmen kann, auch wenn das Bad letzten Sonntag zugesperrt hat. Aber auch Wechselduschen unterstützen den Kreislauf und das Immunsystem ganz wunderbar. Ein Therapeut hat mir vor 3 Jahren das Wechselduschen empfohlen. Nach anfänglichem Widerwillen hielt ich eine Woche durch und dann wurde ich richtig süchtig danach :-). Heute kann ich es mir ohne kalte Dusche nicht mehr vorstellen. Der Kopf wird klar, die Haut straff und rosig und Kreislauf und Immunsystem werden aktiviert. Bei so viel Vitalität haben Schnupfenviren keine Chance! 

Mein zweiter Tipp:

 

Einfach, aber wahr und über Jahre erprobt:

Raus an die frische Luft bei jedem Wetter!

Wer kennt nicht die Anziehungskraft des Sofas, wenn draußen die Wolken vorbei ziehen und ein kalter Wind pfeift? Da kann es mich schon ein bisschen Überwindung kosten, Laufen oder Nordic Walken zu gehen. Wenn ich dann 10 Minuten unterwegs bin, fühle ich mich frisch und fit und kann gar nicht verstehen, warum ich nicht raus wollte. Ich spüre, wie gut mir die Bewegung tut und sich sowohl mein physischer Körper als auch mein energetisches System mit frischer, neuer Energie aufladen. Wenn ich dann nach Hause komme, wirkt diese Energiedusche noch viele Stunden nach und erzeugt ein wohliges, zufriedenes Gefühl in mir. Aus meiner Sicht werden Menschen nicht krank, weil die Temperaturen kälter werden, sondern weil sie es verabsäumen, den Körper langsam und regelmäßig daran zu gewöhnen. Wenn ein Mensch fast nie
rausgeht, ist es nicht verwunderlich, dass er anfälliger für eine Erkältung ist, wenn mal ein kühler Wind weht. Die Natur wirkt heilend und stärkend zu jeder Jahreszeit. 

Mein dritter Tipp für Körper und Seele:

 

Ich suche mir jedes Jahr einen (Sport-)Kurs aus, auf den ich mich dann schon freue. Die Volkshochschule bietet viele unterschiedliche Kurse zu vernünftigen Preisen an, da ist für jeden etwas Interessantes dabei. Von Pilates über Bauchtanz, Linedance, Zumba, verschiedene Formen von Bodywork - das Angebot ist sehr vielfältig. Ich finde es nett, einmal im Jahr an einem Kurs teilzunehmen und wieder neue Menschen kennenzulernen. Auch das vertreibt den Herbstblues und kann zu nährenden Freundschaften führen, weil mit dem Kursthema schon ein gemeinsames Interesse besteht. Meistens dauern diese Kurse bis Weihnachten, und so kann die dunkle Zeit gut überbrückt werden. Heuer habe ich mich für einen Yogakurs entschieden, der Ende September beginnt. Ich mache schon länger Yoga, und doch ist jeder Kurs so einzigartig und individuell wie der/die Leiter*in selbst. Die Teilnahme an einem Kurs und einer Gruppe kann dir auch über ein Motivationstief hinweg helfen, dass du dann doch hingehst und mitmachst, was du alleine nicht machen würdest. 

Das waren jetzt drei Tipps zur Vorbeugung, aber was tun, wenn der Körper schon erste Krankheitssymptome zeigt?

 

Vielleicht kennst du folgendes Szenario:
Du nimmst gegen einen leichten, fieberhaften Infekt ein fiebersenkendes Medikament ein und arbeitest weiter. Kurze Zeit später bekommst du aber erneut einen Infekt. Da der Körper seine Aufräumarbeiten – den Infekt - nicht ausheilen konnte, beginnt er natürlich erneut damit, denn er möchte sie ja abschließen. Was Du wirklich brauchst, ist Ruhe und Zeit für deinen Körper, sich selbst zu regulieren und gleichzeitig sein Immunsystem hochzufahren.


Einer der größten Irrtümer ist der, dass Medikamente heilen und dass diese Heilung durch das Verordnen von chemischen oder anderen künstlich hergestellten Präparaten eingeleitet wird. Natürlich können damit Symptome oft gelindert oder gar
ausgeschaltet werden, aber die dadurch verursachte Unterbrechung der Selbstheilung hat immer negative Begleiterscheinungen. 

Mein vierter Tipp für dich:


Ich möchte dich dazu einladen, deinen Körper bei Bedarf mit natürlichen, ganzheitlichen Mitteln zu unterstützen, die die Selbstheilungskräfte aktivieren. Wenn eine Erkältung im Anmarsch ist, hilft z.B. Sternanis sehr gut. Auch Aloe-Vera Saft und Vitamin-C-haltiges Obst und Gemüse unterstützen den Körper bei der Selbstheilung.

Am Wichtigsten ist es aber, dem Körper die Ruhe zu gönnen, die er für die Selbstregulierung braucht. Denn jedes Mal, wenn solche leichten Befindlichkeitsstörungen unterdrückt werden, kann die Ursache nicht vom Körper beseitigt werden und das Immunsystem „verlernt" seine Funktion. Fieber ist nichts Schlimmes, sondern ein Anstoß der eigenen Selbstheilungskräfte, die eingedrungenen Erreger, die zu den erhöhten Körpertemperaturen geführt haben, durch die Aktivierung des Immunsystems selbst zu regulieren. Also lassen wir unserem intelligenten Körper die Zeit, die er für die Selbstheilung braucht. 

Das sind meine 4 Tipps für dich und deinen Körper, um gut durch den Herbst und den Winter zu kommen. All das sind Dinge, die ich selbst seit Jahren praktiziere und die sehr gut für mich funktionieren. Sie sind einfach, kostengünstig und für jeden leicht anzuwenden.
Rückblickend darauf was sie mir gebracht haben, kann ich sagen: Kleiner Aufwand - große Wirkung.

Vielleicht möchtest du einen oder mehrere für dich aus-probieren. Über dein Feedback würde ich mich sehr freuen.

 

Ich wünsche Dir freudvolle, bunte und entspannte Herbsttage! Namaste!

Gerade jetzt, wenn der Sommer ausklingt und die Tage wieder kürzer werden, kann es sein, dass sich unerlöste Gefühle und Emotionen melden, um angeschaut und endlich erlöst zu werden. Die neue Zeit, und ganz besonders dieses Jahr, laden uns ein, tief in unser Inneres zu schauen und alles, was nicht mehr stimmig ist, loszulassen. Das Leben führt uns zu unseren tiefsten Schichten, zu altem Schmerz, an dem wir immer noch festhalten, meistens unbewusst. Die Herausforderung ist dann, damit zu sein, alles zu fühlen, damit Heilung geschehen kann. Wenn du dabei Hilfe brauchst, bin ich gerne für dich da!