Gedanken vs. Gefühle

Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich eine interessante Beobachtung mit dir teilen, die ich in Bezug auf Gedanken und Gefühle gemacht habe. Wie immer lade ich dich dazu ein, diese Beobachtung für dich zu
prüfen, in wieweit sie deiner Wahrheit entspricht. Was sagt dein Herz dazu? Wie fühlen sich meine Worte für dich an? Leicht und erweiternd oder schwer und eng?

Mir ist es sehr wichtig, dich immer wieder daran zu erinnern, dass es so etwas wie "DIE Wahrheit" nicht gibt. Jedenfalls nicht in der Dimension, in der wir leben und so wie wir das verstehen.
Darum prüfe alles, was du hörst oder liest, auch wenn es dir Menschen erzählen, die du bewunderst oder als Lehrer ansiehst.  Fühle hin und frage dich: "Was macht das mit mir? Fühlt sich das angenehm, erweiternd und leicht an?". Vertraue dem ersten Gefühl, das du dazu hast, und wenn das nicht gut ist, dann ist diese Sache nicht stimmig für dich.

Manchmal versucht dir dein Verstand etwas schönzureden.

Vielleicht spürst du schon länger, dass dir dein Job immer weniger Spaß macht. Du hast kein gutes Gefühl mehr, wenn du an deinem Arbeitsplatz bist, aber immer, wenn du an eine Veränderung denkst, ist der Verstand da und redet auf dich ein:
"So schlecht ist es doch auch nicht. Es ist ein sicherer Job. Du brauchst das Geld, usw.". Dein Verstand will dich beschützen, und das ist auch gut so. Er sieht jede Veränderung als Bedrohung an. Das bedeutet aber auch, dass er dich bremst und von notwendigen Entscheidungen abhält.

Andererseits brauchen wir den prüfenden Verstand aber auch, um uns Klarheit zu verschaffen.
Manchmal wollen wir Menschen oder Situationen nicht so sehen, wie sie wirklich sind.
Denk nur an die erste Zeit, wenn du verliebt bist. Du hast die rosa Brille auf und siehst den Menschen oft ganz anders, als ihn deine Freunde wahrnehmen, willst nur seine schönen Seiten sehen. In dieser Situation kann der Verstand hilfreich für dich sein und dich vor Enttäuschungen bewahren, wenn er dir seine Bedenken einflüstert. Gedanken und Gefühle.

Nicht entweder - oder, sondern sowohl - als auch.
Beides hat seine Berechtigung, und richtig verwendet, auch seine Vorteile.

Wie ist es aber, wenn es darum geht unser Leben zu gestalten?

Es gibt so viele Bücher über Realitätsgestaltung. Vor einigen Jahren war "The Secret" ein Bestseller.
Immer wieder habe ich gehört, wie wichtig es ist, auf seine Gedanken zu achten. Alles was wir denken manifestiert unsere Zukunft, und daher ist es wichtig nur "positive Gedanken" zu haben. Meine Güte, wie ich das vor vielen Jahren das erste mal gelesen habe, hat mir das ziemlichen Stress verursacht. Ich denke so viel den ganzen Tag und sicher nicht nur Positives. Manchmal macht man sich Sorgen über die Zukunft oder denkt an unerfreuliche Dinge aus der Vergangenheit. Das kennst du doch sicher auch? Wenn sich das alles gleich manifestieren würde, dann Gute Nacht.

Tut es aber nicht. Daran kannst du leicht erkennen, dass es da Feinheiten gibt, die berücksichtigt werden wollen. Sicher ist es wichtig auf die Gedanken zu achten, aber wenn du einen Gedanken einmal oder nur ein paarmal denkst, hat das noch keine unerfreulichen Auswirkungen. Du erkennst, dass das kein passender Gedanke ist und lässt ihn wieder los.
Für mich war diese Erkenntnis sehr erleichternd, weil ich vorher immer ein schlechtes Gefühl und auch Stress hatte, wenn ich mich bei "negativen Gedanken" ertappt habe. 

Wie ist es jetzt wirklich?

Meinem Gefühl nach haben Gedanken alleine nicht sehr viel Kraft. Erst wenn Gefühle dazu kommen, beginnen sie zu wirken!!! Und dann auch erst, wenn Gedanken und Gefühle in die gleiche Richtung gehen.

Klassisches Beispiel: Du kannst dir hundertmal denken: "Ich bin reich"; wenn dir dein Gefühl etwas anderes sagt, wirst du so keinen Reichtum manifestieren können.

Wenn ich meine Seele etwas frage, bekomme ich die Antwort meistens in Form eines Bildes.

 

Daher glaube ich, dass das die erfolgreichste Form der Manifestation ist. Du stellst dir das Gewünschte bildlich vor, und wenn du ein gutes, leichtes Gefühl dazu hast, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es in Erscheinung treten wird. Gedanken alleine fühlen sich für mich "hohl" an. Erst das Gefühl füllt diesen Raum aus und ermöglicht, dass sich Energie verdichten und auf der physischen Ebene in Erscheinung treten kann.

Mir war es heute einfach wichtig, diese Zusammenhänge klarzustellen, weil ich immer wieder höre, dass Menschen ständig angespannt darauf achten, ja "richtig zu denken" und es dennoch (oder gerade deshalb) nicht schaffen mit Freude und Leichtigkeit zu leben und Spaß am Leben zu haben.

Ich habe für mich entschieden, meine Aufmerksamkeit einfach auf die Dinge zu richten, die mir gefallen oder die ich gerne hätte, und so in eine positive und dankbare Grundhaltung zu kommen. Das ist, meiner Meinung nach, viel wichtiger als übertriebene "Gedankenhygiene".

 

Und am Schluss mein Tipp für dich:
Richte dich im Laufe des Tages einfach immer wieder auf Liebe und Dankbarkeit aus. Mit ein bisschen Übung ist es wirklich leicht immer etwas zu finden, wofür man dankbar sein kann. Bleib ein paar Tage dran und lass dich überraschen!

Alles Liebe für dich! Von Herzen,

Maria



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