4 Tipps für dich und deinen Körper!

Heute möchte ich mal ein paar Gedanken in Bezug auf unseren Körper mit dir teilen. Manchmal, wenn ich sehr konzentriert arbeite oder in ein Gespräch vertieft bin, merke ich oft erst hinterher, wie lange ich dabei nicht in meinem Körper war. Vielleicht denkst du dir jetzt: Wie bitte? Wieso nicht im Körper sein? Da bin ich doch immer. Ja, schon, aber meistens nur im Kopf :-). Vielleicht ist es so normal für dich im Kopf zu sein, dass es dir nicht einmal mehr besonders auffällt, dass es so ist.

In der westlichen Welt sind die Menschen allgemein fast nur im Kopf. Zum Teil liegt es daran, dass hier sehr viel Wert auf das Denken gelegt wird. Lösungen werden meistens mit dem Verstand gesucht und für alles sollte eine logische Erklärung geliefert werden. Schon als Kind müssen wir Entscheidungen logisch begründen können, damit sie von Erwachsenen anerkannt werden. Einfach zu sagen: "Ich hab da ein schlechtes Gefühl dabei." reicht oft nicht aus.

Kein Wunder also, wenn wir sehr oft nur im Kopf sind. Im Kopf zu sein bedeutet, dass du sehr viele Gedanken hast, dass du mit deiner Aufmerksamkeit hauptsächlich bei der Stimme bist, die ständig in deinem Kopf spricht. Deine Gedanken beschäftigen sich mit der Vergangenheit oder der Zukunft. Vielleicht grübelst du über ein aktuelles Problem, für das du eine Lösung suchst. Wenn du "dich" wahrnimmst, dann am ehesten als "Denker in deinem Kopf".

 

Als Kind, bis etwas zum Schulanfang, sind wir noch sehr mit dem Körper verbunden. Wir nehmen die Welt sinnlich wahr, also vermehrt auch über den Tastsinn, über Berührungen, und erkunden
die Umwelt mit dem ganzen Körper. Wir hüpfen in Pfützen, laufen barfuss im nassen Gras oder kuscheln gerne mit Haustieren.

Mit dem Schulunterricht beginnt die Reise in den Kopf, und das stundenlange Stillsitzen trägt ebenfalls dazu bei, immer mehr den Kontakt zum Körper zu verlieren. Die Welt spielt sich dann hauptsächlich im Kopf ab. Wenn wir aus der Schule herauskommen, sind wir es gewöhnt, die meiste Zeit des Tage im Kopf zu sein. Der Körper wird oft erst wieder wahrgenommen, wenn er sich mit Schmerzen
oder Funktionsstörungen meldet.

 

Wenn wir zu viel im Kopf sind ist es auch schwierig die Stimme des Herzens zu vernehmen. Die Stimme des Herzens ist viel leiser als die Stimme des Verstandes, die den ganzen Tag zu uns spricht. Auch ist es schwerer sich zu zentrieren und in der eigenen Mitte zu sein, was dazu führt, dass wir die Bedürf-

nisse unseres Körpers erst sehr spät wahrnehmen. Eine Freundin hat mir erzählt, dass sie immer wieder darauf vergisst zu trinken, wenn sie Stress hat, und es erst dann merkt, wenn sie schon so dehydriert ist, dass sie Kopfschmerzen bekommt. Vielleicht kennst du das ja auch?

Wenn du dich jetzt in der einen oder anderen Beschreibung wiedergefunden hast, hier ist die gute Nachricht! Das lässt sich jederzeit ändern. Auch wenn wir dem Körper über viele Jahre hindurch nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt haben, er ist immer für uns da. Er hat seine Arbeit immer, so gut er konnte, für uns verrichtet, auch wenn er kaum Aufmerksamkeit oder Zuwendung von uns bekommen hat. Es ist wunderschön, wieder ganz bewusst mit dem Körper in Kontakt zu treten. Wenn wir wieder den ganzen Körper bewohnen, bekommen wir so viele Information über ihn, und auch der Kontakt zu unserem Herzen kann sich sehr schön vertiefen.

Tipp 1:
Mit ein paar bewussten Atemzügen kannst du gleich jetzt in den Körper kommen. Spüre deine Hände, spüre deine Füsse und dann lass deinen Atem sich im ganzen Körper ausdehnen. Wenn du das nur kurz machst, wirst du merken, wie du dich sofort zentrierter und präsenter fühlst. Du wirst innerlich ruhiger und die Unruhe im Kopf kann sich legen. Das kannst du jederzeit machen und dich so wieder ganz bewusst in den Körper hineinatmen.

Tipp 2:
Wenn du spazierengehst, spüre ganz bewusst, wie du mit den Füssen den Boden berührst und wie sich dein Körper dabei anfühlt. Nimm wahr, wie sich dein Gewicht von einem auf den anderen Fuß verlagert und sei mit deiner Aufmerksamkeit ganz im Körper.
Besonders schön ist das am Strand, du kannst die Übung aber überall machen, mit oder ohne Schuhe. Gehe einfach immer wieder mal 5 - 10 Schritte so achtsam, ganz egal wo du hingehst.

Was bringt dir das?
In dem Moment, wo du bewusst den Körper spürst, kommst du ganz automatisch ins Hier und Jetzt, in diesen Moment. Man könnte sagen, dein Körper ist wie ein Anker. Er holt dich aus deinen Gedanken-

konstrukten heraus und bringt dich zurück zu dir, in deine Mitte. Er hilft dir, dich mit deinem Herz zu verbinden und Antworten von einer anderen Ebene zu empfangen.

Tipp 3:
Ganz egal was du tust, bleibe immer mit einem Teil deiner Aufmerksamkeit im Körper. Das kann am Anfang ganz schön ungewohnt sein, und vielleicht gelingt es dir immer nur sehr kurz. Für mich war es wirklich erstaunlich zu beobachten, wie oft ich mit Gedanken beschäftigt war und den Körper gar nicht wahrgenommen habe.

 

Wenn es dir gelingt, immer wieder mal im Körper zu bleiben, wirst du sehen, welche andere Qualität deine Tätigkeit bekommt. In einem Gespräch wirst du über den Körper so viel mehr Informationen bekommen, als wenn du nur die Worte hörst. Es kommen auch weniger störende Gedanken, weil du mit deiner Aufmerksamkeit in deinem ganzen Körper bist. Früher war es so, dass ich nach langer Arbeit am Computer immer hungrig war. Das ist so, weil die Erdung fehlt, man verliert sich in der virtuellen Welt. Wenn ich aber immer wieder bewusst den Körper spüre, bleibe ich geerdet, kann konzentrierter arbeiten und werde weniger müde.

Es ist so schön, den Körper wieder bewusst zu bewohnen und eine liebevolle Verbindung zu ihm aufzubauen. Wenn sich diese Verbindung wieder stabilisiert hat, ist es leicht, mit dem Körper zu kommunizieren und Antworten zu seiner Befindlichkeit zu erhalten. Bist du im Körper, wirst du das essen, was dir gerade gut tut, und leicht spüren können was dein Körper gerade braucht.

Tipp 4:
Eine schöne Möglichkeit, mit dem Körper wieder einen liebevollen Kontakt zu pflegen, ist ihm ein Lächeln zu schenken. Du kannst dazu durch deinen Körper reisen und dich bei deinen Organen und Körperteilen bedanken, für all die guten Dienste, die sie dir leisten. Das mache ich sehr gerne, 1 bis 2 mal in der Woche, und kann sofort spüren, wie sich mein Körper durch die liebevolle Zuwendung entspannt und regeneriert. Manchmal vergehen kleine "Wehwehchen" nur dadurch von selbst!

Dazu habe ich eine schöne Meditation aufgenom-

men, die ich als Bonus dem Kongresspaket beigefügt habe.

 

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