Die Stille hinter den Gedanken

Heute möchte ich ein schönes Erlebnis mit dir teilen, das ich vor einigen Tagen hatte. Ich tauchte ganz tief in die Stille hinter den Gedanken ein. Vielleicht kennst auch du Momente, wo du, im wahrsten Sinne des Wortes, "gedankenverloren" im positivs-ten Sinne bist und einfach nur innere Ruhe und Frieden er-fährst. Solche Erlebnisse habe ich meistens in der Natur, wenn ich mich auf die Stille und die natürliche Ordnung, die mich dort umfängt, einlasse. Manchmal wandere ich langsam durch einen Wald, berühre die Zweige und Blätter der Bäume, spüre ganz bewusst bei jedem Schritt meine Verbindung zum Boden, zur Erde. Oder ich setze mich auf eine Bank und atme die Energie der Bäume und Pflanzen ein und spüre die Einheit allen Lebens, aus dem alles entsteht.

 

Wenn du dich tiefer mit einem Baum oder einer Blume ver-binden und ihre Essenz spüren willst, werde still und atme ihre Energie ein. Gehe einfach in die Absicht und lass es ge-schehen. Nach ein paar Atemzügen wirst du spüren, wie eine Verbindung zwischen dir und der Pflanze entsteht und sich dein Herz öffnet. So kommst du in Kontakt mit der Stille in dir, die sehr oft vom Lärm unserer Gedanken überlagert wird. Nach ein paar Minuten dieser intensiven und bewussten Verbindung mit der Natur wirst du ruhiger werden und dein Körper und Geist können sich entspannen.

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Der Schmerzkörper

Heute möchte ich wieder ein bisschen an den letzten Newsletter anschließen und über den Schmerzkörper schreiben. Vielleicht hast du diesen Begriff schon einmal gehört.

 

Eckhart Tolle beschreibt den Schmerzkörper in seinen Bü-chern als Ansammlung von unerlösten Emotionen, die eine Art "Eigenleben" entwickelt haben. So ähnlich nehme ich ihn auch wahr. Die meisten Menschen, die ein Suchtthema haben, haben einen großen Schmerzkörper. Sie leiden immer wieder unter ihren unerlösten Emotionen und betäuben diesen Schmerz mit ihrer Sucht.

 

Da ich auf den letzten Newsletter einige Anfragen bezüglich Suchtaufklärung und Therapiemöglichkeiten bekommen habe, möchte ich heute auf zwei interessante Online-Kongresse zum Thema Sucht hinweisen, die sowohl für Betroffene als auch für Angehörige hilfreich sein können. Die Links dazu findest du am Ende des Blogs.

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Sucht und Liebe

Vor einiger Zeit habe ich mir einen sehr interessanten Online-Kongress zum Thema "Du bist Liebe" angesehen. Dabei wurde auch das Thema Sucht aus verschiedenen Blickwinkeln ange-sprochen.

 

Es ging in diesem Zusammenhang nicht nur um das "klassische" Suchtverhalten, sondern auch um die vielen subtileren Formen, wie übermäßiges Verlangen nach einer bestimmten Sache oder undienliches Verhalten. Du merkst, dass dir etwas nicht gut tut und kannst es trotzdem nicht oder nur schwer verändern.

 

Ich selbst habe beobachtet, dass manche Menschen mehr und andere weniger zu Suchtverhalten neigen und habe dabei einen Zusammenhang zwischen Sucht und Liebe festgestellt. Men-schen, die sich in ihrer Kindheit nicht geliebt fühlten oder Liebe nur unter bestimmten Bedingungen bekamen, haben als Er-wachsene eher die Tendenz zu Suchtverhalten. Dabei wird das Suchtmittel als Ersatz für Liebe zugeführt.

Bei mir war es als Kind so, dass ich für gewünschtes Verhalten mit Essen, zB mit einem Eis oder Kuchen, belohnt wurde, und so wurde diese Programmierung geschaffen. Später tröstete ich mich selbst mit Süßigkeiten und Essen allgemein.

 

Heute möchte ich dir drei Sichweisen auf Suchtverhalten an-bieten, die für mich sehr interessant waren und mir geholfen haben, tiefere Zusammenhänge besser zu verstehen.

Diese Sichtweisen eignen sich zur Selbsterforschung und Selbstreflexion und nicht zur Therapie. Wenn du unter akuten Suchtproblemen leidest, ist es empfehlenswert, dich an einen Therapeuten deines Vertrauens zu wenden.

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4 Tipps für Inneres Genährtsein

Heute möchte ich einmal ausführlicher auf die Bedürfnisse unseres physischen Körpers eingehen. Viele spirituell orien-tierte Menschen streben nach Erkenntnis und Erwachen, und manchmal werden die Grundbedürfnisse des Körpers dabei nicht oder nur wenig beachtet.

 

Das geht eine Weile lang gut, aber nach einiger Zeit meldet sich der Körper mit Signalen und macht uns auf seine Bedürfnisse aufmerksam - und das ist gut so. Solange wir hier auf der Erde sind, leben wir mit und in diesem physischen Körper, und das Leben macht viel mehr Spaß, wenn der Körper zufrieden ist und optimal funktioniert. Auch unsere spirituelle Entwicklung ge-lingt nur dann, wenn Körper, Geist und Seele im Einklang sind.

 

Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, wie wichtig der physi-sche Körper bei diesem Prozess ist, weil er uns ehrlich unsere momentane Befindlichkeit spiegelt und uns immer wieder ins Hier und Jetzt holt. Wir fühlen mit ihm unsere Gefühle und er-fahren dadurch, wo wir noch nicht im Einklang mit dem Leben sind.

 

Es ist wunderschön, in der Meditation die Verbundheit mit allem was ist zu spüren, aber nur wenn wir diese Erfahrung hierher in unseren Körper bringen und im Alltag leben können, wird sie für uns zur Realität. Je nachdem wie wir mit unserem Körper umgehen, wird es diesen Prozess erleichtern oder er-schweren.

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Dein inneres Wissen

Jeder von uns besitzt ein inneres Wissen - ein Wissen darüber, was für dich selbst als Person richtig oder falsch, stimmig oder
unstimmig ist. Dieses Gefühl steht uns jederzeit zur Verfügung und wir haben uneingeschränkt Zugriff darauf, wenn - ja, wenn wir bereit sind, es auch abzurufen und anzuwenden. Das ist gar nichts Esoterisches oder besonders Spirituelles, sondern ein ganz normaler Vorgang, der aber immer weniger praktiziert wird. Viele Menschen sind bereit, den Informationen, die sie von außen beziehen, mehr Glauben zu schenken, als dem eigenen inneren Wissen und die Meinung anderer Menschen höher einzuschätzen, als die eigene Wahrnehmung.


Das innere Wissen besteht aus zwei Bereichen, die sich ergän-zen. Da gibt es auf der einen Seite die Intuition, ein Gefühl, das uns die für uns passende Richtung oder Entscheidung anzeigt. Auf der anderen Seite gibt es etwas, das ich als Hausverstand bezeichnen würde und das uns auf der ganz praktischen Ebene hilft, Dinge zu durchschauen und uns eine Meinung zu bilden.

Wenn diese beiden Instanzen gut zusammenarbeiten, haben wir Zugriff auf unser inneres Wissen und vor allem Vertrauen in unsere Wahrnehmung.

 

Ich möchte für beide Bereiche Beispiele anführen, damit der Unterschied leicht erkannt werden kann. Außerdem werde ich auch auf mögliche Nachteile hinweisen, die daraus entstehen können, wenn wir uns nur auf Informationen, die von außen kommen, verlassen.

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