Liebe und Veränderung

Heute möchte ich über einen der größten (scheinbaren) Wider-sprüche schreiben, die dieses Leben zu bieten hat. Wie alles im Leben dient auch dieses Phänomen unserer Selbsterkenntnis und wenn du diese "Funktionsweise des Lebens" durchschaust, hast du schon sehr viel verstanden.

 

Es geht darum, wie Veränderung funktioniert, dass sich eine Situation erst dann verändern lässt, wenn du sie vollkommen akzeptieren und lieben kannst.

Auf den ersten Blick mag das sehr widersprüchlich klingen, dass du das, was du verändern willst, lieben sollst. Wir streben ja normalerweise dann eine Veränderung an, wenn wir mit einer vorhandenen Situation nicht zufrieden sind. Daher ist es natür-lich nicht leicht, diesen Zustand aufrichtig zu lieben.

Auch ich hatte damit meine Schwierigkeiten, bis ich mich ein-mal wirklich darauf eingelassen habe. Was ich dabei entdecken durfte, möchte ich heute mit dir teilen.

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Verbundenheit mit dem Leben spüren

Heute war ich wieder einmal mit dem Fahrrad unterwegs. Ich liebe es sehr, meinen Körper zu bewegen und dann diese totale Lebendigkeit zu spüren, die sich einstellt, wenn das Fühlen in den Vordergrund und das Denken in den Hinter-grund tritt. Das erlebe ich regelmäßig wenn ich Sport betreibe und deshalb gibt es für mich kaum einen Tag, an dem ich meinen Körper nicht bewege und mir diesen Kick des vollkom-menen Verbundenfühlens gönne. Damit meine ich das Gefühl, das sich einstellt, wenn ich zB einen Berg hochradele. Ich fühle meinen Herzschlag, den Atem, den kühlen Wind im Gesicht und wie eine pure Lebendigkeit jede einzelne Zelle meines Körpers erfüllt. Das Leben durchströmt meinen Körper wie ein wilder Ozean und ich fühle mich in solchen Momenten vollkommen eins mit dem Leben.

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Die Kraft des Loslassens

Was für ein wunderschöner Herbst! Fast jeden Tag verbringe ich mehrere Stunden in der Natur, tanke Sonne und erfreue mich an den wunderbaren Farben und dem Herbstlicht. Anstelle der sanften, warmen Töne des Sommers tritt nun das klare Herbstblau und verleiht allen Konturen und Farben Schärfe und mehr Präsenz.

 

Heute fuhr ich mit dem Fahrrad durch einen bunten Herbstwald und die Blätter wurden durch den starken Wind von den Bäu-men geweht. Ein farbenfroher Tanz und für mich zugleich ein Symbol für das Loslassen. Ganz leicht und frei lösen sich die Blätter von den Zweigen, sobald die Zeit dafür reif ist. Alles
in der Natur folgt einem inneren Rhythmus ganz selbstver-ständlich und harmonisch. Ich fühle eine leichte Wehmut in mir.

  • Warum fällt es uns Menschen manchmal so schwer etwas loszulassen?
  • Warum halten wir an Beziehungen, Gegenständen oder Erinnerungen fest, die uns nicht mehr dienlich sind, die uns vielleicht sogar nur mehr belasten?
  • Was hindert uns daran, so wie die Natur, unserem inneren Wissen zu folgen und klar zu erkennen, wann die richtige Zeit für das Loslassen gekommen ist?
  • Und wie leicht könnten wir durchs Leben gehen, wenn wir wieder lernen, diesen Impulsen zu folgen?

Meine Gedanken dazu möchte ich heute mit dir teilen.

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Lichtnahrung und Absicht

Vor einigen Tagen ereignete sich eine lustige Begebenheit, die mich zu diesem Beitrag inspiriert hat. Dabei geht es um die Kraft der Aufmerksamkeit, oder anders gesagt, wie schnell es in dieser neuen Energie geht, mit Dingen oder Situationen in Ver-bindung zu treten. Ich richte meine Aufmerksamkeit auf etwas und manchmal tritt es innerhalb weniger Minuten in Erschei-nung.

Bei dieser Begebenheit lehrte mich das Leben, wie schnell und effizient ich unerwünschte Dinge in Erscheinung treten lassen kann. Deshalb möchte ich heute über diese Resonanz schreiben und auch darüber, wie sich Absichten in verschiede-nen Lebensbereichen, und ganz speziell auch in Bezug auf Lichtnahrung, auswirken.

 

Davor schreibe ich aber noch über die unterschiedlichen Ebenen der Betrachtung, weil ich glaube, dass es in diesem Zusammenhang hilfreich ist, sich dieser bewusst zu sein. Manches negative Ereignis kann dann neutraler betrachtet und manches Drama im Leben vermieden werden.

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Vorsicht Falle! :-)

Vorige Woche hat sich bei mir wieder einmal eine tiefe Erkennt-nis eingestellt, die ich heute mit dir teilen möchte.

Es geht dabei um die spirituellen Fallen und Fallstricke, in denen man sich nur zu leicht verfängt, wenn man noch nicht bereit ist, sich das eigentliche Thema oder die eigentlichen Themen anzuschauen, die in Wahrheit dahinter stehen. Damit meine ich die erste und tiefste Motivation etwas zu tun bzw. eine Veränderung einleiten zu wollen.

Was ist das "Ur-Grundmotiv"?

Sei dir sicher, es ist nicht das, was dir der Verstand als erstes präsentiert, das was logisch oder vernünftig klingt. Es ist wahr-scheinlich auch nicht das darunterliegende, schon etwas tiefere Motiv, das du findest, wenn du die ersten Schichten durchdrun-gen hast - da wird es meistens erst interessant.

Das Problem dabei ist nur, dass das, was noch weiter darunter liegt, sehr schmerzlich anzuschauen ist und ganz sicher nicht
in das Selbstbild passt, das du von dir hast und sehen möch-test. Schaust du trotzdem hin, führt es dich in deinen tiefsten Schmerz, den Urgrund deiner Selbstzweifel und Selbstableh-nung, genau dahin, wo du NICHT hinwillst.

Vielleicht möchtest du etwas auch deshalb machen, nur um ja nicht in diesen tiefen Abgrund schauen zu müssen. Und viel-leicht führt es dich dann ganz genau dort hinein.

So ist es mir gegangen, als ich total ehrlich untersucht habe, warum mich der Lichtnahrungsprozess so sehr fasziniert und angezogen hat.

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