Der Weg ist das Ziel

Dieses Zitat von Konfuzius begleitet mich schon seit vielen Jahren. Es war einer der ersten Hinweise auf den Weg des Erwachens, den ich ganz am Anfang meines eigenen spirituellen Weges gelesen habe. Sicher hast auch du es schon sehr oft gesehen, auf Grußkarten, in Büchern oder in sozialen Medien.

 

Bist du mit diesen schlichten Worten schon einmal in die Tiefe gegangen?

Hast du dich wirklich auf sie eingelassen, sie in dich hineinge-lassen, dich mit deinem ganzen Sein mit ihnen verbunden? Oder bleibst du, so wie auch ich am Anfang, auf der intellek-tuellen Ebene?

Dieses Zitat hat so viele Ebenen, und jedesmal, wenn ich es wieder einmal irgendwo entdecke, scheint sich mir eine neue, tiefere Dimension davon zu eröffnen.

 

Meine Gedanken darüber, und wo es mich bis jetzt hingeführt hat, möchte ich heute mit dir teilen.

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Innere Distanz

Vor einiger Zeit ist mir wieder ein neues Muster aufgefallen, wie unser Ego ein tiefes Eintauchen in unser wahres Sein, eine spürbare Verbundenheit mit allem was ist, also mit uns selbst, verhindert.

Auch in diesem Fall sind es unsere Emotionen, die uns im Wege stehen, aber auf eine viel subtilere und somit kaum erkennbare Art und Weise.

Dass starke Emotionalität, wenn wir unangemessen heftig auf eine Situation reagieren, immer ein Hinweis darauf ist, dass un-geheilte Gefühle in uns angetriggert werden und/oder dass ein Muster oder Programm die Regie übernimmt, ist relativ leicht zu durchschauen.

Aber wie sieht es aus, wenn wir scheinbar ruhig und gelassen bleiben und alles den Anschein erweckt, dass wir mit einer bestimmten Situation entspannt umgehen können?

Dann ist doch alles gut, oder?

Das dachte ich lange Zeit, bis ich einen kleinen Unterschied in meiner Wahrnehmung feststellen konnte, der nur bei sehr ge-nauer Betrachtung fühlbar und dadurch erkennbar wird. Darüber möchte ich heute schreiben und diese, auch für mich ziemlich neue und sehr interessante, Beobachtung mit dir teilen.

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Wenn Emotionen immer wiederkehren

Heute möchte ich über ein Thema schreiben, das mir in Gesprächen immer wieder begegnet und mit dem ich selbst auch einiges an Erfahrung sammeln durfte.
Es geht darum was getan werden kann, wenn bestimmte Gefühle und Emotionen scheinbar immer wieder erscheinen, auch wenn sie schon mehrmals bewusst gefühlt und angeschaut worden sind. Vielleicht kennst du das auch, dass du glaubst und hoffst ein Thema und die damit verbundenen Emotionen end-lich abschließen zu können, und dann sieht es so aus, als ob die 'bearbeiteten' Gefühle wieder zurückkommen und sich an der Situation nicht viel verändert.
Das kann frustrierend sein, besonders wenn es sich um ein sehr belastendes Thema handelt. So wie ich es erfahren habe, kom-men aber nicht die gleichen Emotionen wieder zurück, sondern es sind auf einer anderen Ebene noch mehr davon gespeichert. Über diese verschiedenen Ebenen der Heilung möchte ich heute schreiben.

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Stress, Lichtnahrung und eine Entspannungsübung

Wie vorige Woche angekündigt, geht es heute um das Thema Stress. Viele Menschen fühlen sich gestresst, aber was bedeutet das eigentlich genau, was geht dabei im Körper und im Energie-feld eines Menschen vor sich?

So wie ich es wahrnehme, bezeichnet das Wort Stress eine breitere Palette von Empfindungen, die als unangenehm wahrgenommen werden. Da ist ein Gefühl von innerer Unruhe, Enge, manchmal auch Angst oder Unsicherheit, welches dazu führt, dass wir uns (besonders auf der energetischen Ebene) zusammenziehen. Wir komprimieren unsere feinstofflichen Körper und haben das Gefühl, dass nicht genügend Raum (und Zeit) für uns da ist. Damit setzen wir uns selbst unter Druck und erfahren diesen Umstand als belastend.

Grundsätzlich kann der Auslöser für dieses Verhalten sowohl
von außen als auch von innen kommen.

Im Außen kann es ein Mensch sein, der etwas von uns will, was wir momentan nicht tun möchten, oder eine Situation zeigt sich anders als erwartet.

Im Inneren können uns angetriggerte Emotionen oder sorgen-volle Gedanken stressen.

Bevor ich näher auf dieses Zusammenziehen eingehe, das für mich der Hauptgrund für diese unangenehmen Gefühle ist, möchte ich noch ein bisschen allgemeiner auf das Thema Stress schauen.

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Höhen und Tiefen

Heute möchte ich wieder ein bisschen an das Thema Emotio-nen anknüpfen, aber aus einem etwas anderen Blickwinkel betrachtet. Inspiriert dazu hat mich ein Artikel auf Facebook, bei dem es darum ging, seine ungeliebten Emotionen als seine 'Kinder' zu betrachten, die man irgendwann selbst erschaffen hat.


Alles, was in dir oder auch außerhalb von dir erscheint, ist deine Schöpfung, und wenn wir diese Erscheinungen ablehnen, lehnen wir einen Teil von uns selbst ab. Wir verbannen unsere 'emotionalen Kinder' in den Keller, anstatt uns ihrer anzunehmen und sie mit Liebe und Mitgefühl zu integrieren.

Das ist natürlich nicht immer leicht.

 

Gerade eben habe ich so eine Phase durchlebt, in der sich sehr heftige emotionale Zustände gezeigt haben. Trotz meines um-fangreichen Wissens über diese Vorgänge und Zusammen-hänge, habe ich es nicht immer geschafft in der liebevollen Betrachtung zu bleiben und bin in die Identifikation mit der Emotion bzw. Situation hineingerutscht. Dabei ging es um eine systemische Angelegenheit (generationenübergreifend), und das ist nicht mein Spezialgebiet. Dennoch konnte ich nach einiger Zeit und mit Hilfe meines Mannes die Lösung finden, die wirklich etwas kniffelig und nicht so leicht zu durchschauen war.

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